Träume ver­wirk­li­chen: Warum Lebens­träume wich­tig sind und wie du sie wahr machst

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Wovon träumst du? Wel­che Träume möch­test du ver­wirk­li­chen? Was sind deine tiefs­ten Sehn­süchte und Wün­sche? Was wür­dest du tun, wenn dir mehr mög­lich wäre, als du im Moment für mög­lich hältst?

 

 

Wür­dest du

  • end­lich deine Beru­fung leben oder zumin­dest mit mehr Freude arbei­ten wol­len?
  • dei­nem Her­zens­thema wirk­same Publi­city ver­schaf­fen?
  • eine zutiefst erfül­lende Part­ner­schaft auf Augen­höhe füh­ren?

Oder hast du einen ganz ande­ren Traum, den du so gerne ver­wirk­li­chen wür­dest?

Von dem du spürst, dass er dei­nem Leben eine ganz neue Qua­li­tät und Erfül­lung geben könnte? Mit dem du an einer für dich wich­ti­gen Stelle mög­li­cher­weise auch im Außen etwas bewe­gen könn­test?

 

Viel­leicht bist du jedoch ein biss­chen skep­tisch und denkst dir, was soll das Gerede vom Träu­me­ver­wirk­li­chen. Du weißt zwar schon, was du dir sehn­lich wünschst, hegst aber Zwei­fel an den Umset­zungs­mög­lich­kei­ten. Wie oft hast du schon wört­lich oder sinn­ge­mäß den Aus­spruch gehört, Träume sind Schäume und dass es nur weni­gen gelinge, ihre Lebens­träume wirk­lich in die Rea­li­tät zu brin­gen.

Du fragst dich also:

  1. Warum sollte dann gerade ich es schaf­fen?
  2. Und: Warum sollte ich über­haupt den Auf­wand betrei­ben?

Fan­gen wir mit dem zwei­ten Punkt an: Warum ist es loh­nend, wenn wir uns daran machen, unsere sehn­lichs­ten Träume zu ver­wirk­li­chen? Dafür gibt es viele gute Gründe. Ich greife im Fol­gen­den den aus mei­ner Sicht zen­trals­ten her­aus.

 

 

1. Warum Träume ver­wirk­li­chen?

Unsere Träume geben dem Leben Sinn und Ori­en­tie­rung

Einer der stärks­ten Gründe, wes­halb wir die Ver­wirk­li­chung unse­rer Träume anstre­ben soll­ten, ist aus mei­ner Sicht der: Wenn wir unsere Träume ver­wirk­li­chen, geben wir unse­rem Leben Sinn und Ori­en­tie­rung. Auf­ge­schlos­sen für unsere tiefs­ten Sehn­süchte und Träume zu sein und Ener­gie in ihre Ver­wirk­li­chung zu inves­tie­ren, ist des­halb ein wich­ti­ges Ingre­di­enz für ein sinn­erfüll­tes und glück­li­ches Leben.

Durch unsere Träume und tiefs­ten Wün­sche spü­ren wir, was uns wich­tig ist im Leben und wofür wir uns ein­set­zen wol­len. Bekom­men wir eine Ahnung davon, was für uns wirk­lich bedeut­sam ist. Was uns Ener­gie gibt und uns leben­dig füh­len lässt.

 

Das Fahr­was­ser des ver­meint­lich Siche­ren

Ich jeden­falls möchte nicht die Mög­lich­kei­ten, die sich mir für die Erfül­lung mei­ner tiefs­ten Wün­sche bie­ten, ein­fach so ver­strei­chen las­sen und dann spä­ter bedau­ern müs­sen, dass ich meine Chan­cen nicht genutzt habe. Lie­ber ris­kiere ich mal mit etwas zu schei­tern, als es gar nicht ver­sucht zu haben. Das ist ja nicht gleich­be­deu­tend damit, unüber­legt jeden Traum auf Teu­fel komm raus ohne Rück­sicht auf Ver­luste ver­wirk­li­chen zu müs­sen. Aber immer im lauen Fahr­was­ser des Ange­pass­ten und Siche­ren oder auch nur ver­meint­lich Siche­ren zu wan­deln, geht für mich an einem erfüll­ten Leben vor­bei.

Meine Erfah­rung zeigt mir auch, dass Men­schen, die nahezu aus­schließ­lich in die­sem Fahr­was­ser segeln, im Laufe ihres Lebens mit inne­rer Leere und Schein­pro­ble­men zu kämp­fen haben. Dar­über hin­aus feh­len ihnen häu­fig Klar­heit und Schma­ckes. Wenn sie nicht von außen eine Rich­tung vor­ge­ge­ben bekom­men, wis­sen sie dann nicht, wohin sie ihr Lebens­schiff steu­ern sol­len. Für eigene Ent­schei­dun­gen fehlt ihnen der Kom­pass. Wird ihnen dann über­dies noch die Aner­ken­nung von außen ent­zo­gen, ver­sin­ken sie nicht sel­ten in einen Morast aus Ent­täu­schung und Ver­zweif­lung.

Wie­viel bes­ser ist es da doch, einen eige­nen inne­ren Kom­pass zu haben. Und was ist hier­für attrak­ti­ver und moti­vie­ren­der als eine selbst gewählte Rich­tung durch einen Lebens­traum? Du siehst, ich plä­diere sehr dafür, dass du dem dei­nen eine Chance gibst.;-)

 

Gib dei­nem Traum eine reelle Chance!

Jetzt denkst du viel­leicht, das klingt irgend­wie schon ein­leuch­tend, dass ich daran gehen sollte, mei­nen Traum zu ver­wirk­li­chen. Aber ich erlebe doch immer wie­der, dass Men­schen an der Ver­wirk­li­chung ihrer Träume schei­tern. Und zwar nicht nur im Hin­blick auf das Dran­blei­ben und Durch­hal­ten in beson­ders her­aus­for­dern­den Pha­sen, son­dern schon viel frü­her.

- Ja, da hast du voll­kom­men recht. Das liegt ein­fach viel zu oft daran, dass diese Men­schen ihren Träu­men keine wirk­li­che Chance geben. Viele las­sen sich lei­der schon zu Beginn ent­mu­ti­gen, obwohl ihr Traum durch­aus nicht uto­pisch oder ethisch frag­wür­dig ist. Dass dem viel zu oft so ist, dafür gibt es meh­rere Gründe. Das Gute hier ist: Es han­delt sich dabei um kein Natur­ge­setz, son­dern es ist mit einem för­der­li­chen Mind­set sehr gut mög­lich, unsere Träume zu behal­ten und sie zu ver­wirk­li­chen.

 

 

2. Träume ver­wirk­li­chen: Wor­auf du im Vor­feld ach­ten soll­test

2.1 Wähle dei­nen eige­nen Traum!

Einer der Gründe, wes­halb die Ver­wirk­li­chung von Träu­men schei­tert, liegt bereits darin, dass wir nicht die pas­sen­den Träume für uns aus­wäh­len. Manch­mal glau­ben wir, etwas sei uns wirk­lich wich­tig. Wir den­ken, dass wir etwas unbe­dingt errei­chen wol­len. Doch wenn wir dann in der Tiefe dar­über nach­den­ken und ganz ehr­lich mit uns sind, stellt sich gar nicht so sel­ten her­aus, dass der Traum uns gar nicht sooo furcht­bar wich­tig ist.

Viel­leicht lief uns das Thema eher zufäl­lig über den Weg und wir hat­ten men­tal gerade freie Kapa­zi­tä­ten. Oder wir spür­ten eine dif­fuse innere Leere, also haben wir uns mal auf Traum X gestürzt, weil er sich uns gerade anbot. Bei nähe­rer Betrach­tung stel­len wir jedoch fest, dass die­ser Traum eher ein nur kurz­fris­ti­ges Inter­esse in uns weckt und wir nicht bereit sind, uns wirk­lich für ihn zu enga­gie­ren. Viel­leicht haben wir uns nur in ihn ver­narrt, weil sein Thema gerade so in ist oder weil sich unsere coole Nach­ba­rin dafür inter­es­siert.

 

Ist dein Traum noch aktu­ell und wirk­lich dein eige­ner?

Oder aber es han­delt sich um ein Ding aus ver­gan­ge­nen Jah­ren. Um etwas, das uns frü­her total begeis­tert hat. Aller­dings haben wir nicht so rich­tig regis­triert, dass das heute gar nicht mehr so ist. Der Traum, der frü­her so wich­tig war, hat bei nähe­rer Betrach­tung erheb­lich an Strahl­kraft und Sub­stanz ver­lo­ren.

Was auch mög­lich ist und gar nicht so sel­ten vor­kommt, ist, dass der Traum, den wir für wich­tig hal­ten, noch nie wirk­lich unser eige­ner Traum war. Viel­mehr war es viel­leicht eher ein gesell­schaft­li­ches Ideal. Oder der Traum unse­rer Eltern oder der von einer ande­ren in unse­rer Kind­heit nahe­ste­hen­den Per­son, den wir stell­ver­tre­tend ver­in­ner­licht haben.

Höchste Zeit, dass wir uns das jetzt klar­ma­chen und unsere eige­nen Träume erken­nen und leben!

Des­halb: Wenn du wirk­lich dei­nen eige­nen Traum ver­wirk­li­chen willst und deine kost­bare Lebens­en­er­gie für etwas ein­set­zen willst, das dir wirk­lich wirk­lich wich­tig ist, dann ver­ge­wis­sere dich, dass es ein für dich wesent­li­cher und dein eige­ner Traum ist.

 

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2.2 Wähle dich lang­fris­tig moti­vie­rende Träume!

Jetzt denkst du, okay, das ver­steh ich, aber wel­che Träume sind das, die für mich wesent­lich sind? Wel­che Träume sollte ich  dem­nach wich­tig neh­men? Woher weiß ich im Vor­hin­ein, dass mich ein bestimm­ter Traum für län­gere Zeit bei der Stange hal­ten wird?

Nun, eine hun­dert­pro­zen­tige Garan­tie gibt es dafür nie. Es gibt jedoch ein paar gute Kri­te­rien dafür, dass ein Traum aus dei­ner Tiefe kommt und nicht bei erst­bes­ter Gele­gen­heit wie­der in der Ver­sen­kung ver­schwin­det. Wenn dir etwas wirk­lich wich­tig ist, wird auch dein Inners­tes dazu ja sagen. Eine tiefe innere Freude wird dich beglei­ten. Sie ist da, wenn du an dei­nen Traum denkst und Schritte zu sei­ner Ver­wirk­li­chung unter­nimmst. Und das nicht nur in den ers­ten drei Wochen.

 

Wesent­li­che Träume betref­fen The­men, die dich schon län­ger umtrei­ben

Sol­che für dich wesent­li­chen Träume betref­fen oft The­men, die dich schon län­ger beschäf­ti­gen, und nicht so sehr Dinge, die vor allem einem aktu­el­len Bedürf­nis geschul­det sind.

Zum Bei­spiel seh­nen sich viele Men­schen danach, auf einer ein­sa­men Insel an einem male­ri­schen Ort leben zu kön­nen, an dem sie nichts oder nur sehr wenig zu tun haben. An dem sie mit einem exo­ti­schen Drink vor allem in der Sonne lie­gen und ihre Seele bau­meln las­sen.

Einen sol­chen Traum rea­li­sie­ren zu wol­len ist vor allem in Pha­sen der Über­las­tung sehr nach­voll­zieh­bar. Gleich­wohl dürfte es sich für die meis­ten von uns um kei­nen nach­hal­tig erfül­len­den Lebens­traum han­deln. Zumin­dest dann nicht, wenn es bei dem beschrie­be­nen Set­ting bleibt.

Loh­nen­der ist es hin­ge­gen, vor allem die­je­ni­gen Träume und Wün­sche zu ver­fol­gen, die wir aus unse­rem eige­nen inners­ten Antrieb ver­wirk­li­chen wol­len. Die etwas in der Tiefe unse­rer Per­sön­lich­keit und unse­rer Erfah­run­gen anspre­chen. Oft sind das sol­che Träume und Sehn­süchte, die uns in die­ser oder einer ähn­li­chen Form schon lange beglei­ten.

 

Hilf­rei­che Fra­gen

Hilf­rei­che Fra­gen, mit denen du die Wich­tig­keit dei­ner Träume für dich fest­stel­len kannst, sind:

  • Was ver­spre­che ich mir davon?“
  • Warum ist mir das so wich­tig?“
  • Würde ich in fünf oder zehn Jah­ren bedau­ern, es nicht ver­sucht zu haben?“

Wie ist es bei dir: Han­delt es sich bei dei­nem Traum, den du ver­wirk­li­chen willst, um etwas, das dich schon län­ger beschäf­tigt? Kreist er um ein Thema, das dir schon lange wich­tig ist? Spürst du tief in dei­nem Innern: Das ist es! Ja, das will ich! — Dann sei dir herz­lich gra­tu­liert. Dann hast du mit eini­ger Wahr­schein­lich­keit einen Voll­tref­fer gelan­det.

Oder womög­lich nicht nur einen …?

 

 

2.3 Was tun bei meh­re­ren Her­zens­wün­schen?

Was tun, wenn du meh­rere für dich wich­tige Träume hast, gleich zwei oder drei Her­zens­wün­sche, die du ver­wirk­li­chen möch­test?  Dann kann es ver­nünf­tig sein, eine Prio­ri­sie­rung vor­zu­neh­men und dich zunächst um die Ver­wirk­li­chung des an ers­ter Stelle ste­hen­den Trau­mes zu küm­mern. Es gibt zwar Men­schen, die meh­rere Her­zens­pro­jekte gleich­zei­tig stem­men kön­nen, aber das ist eher die Aus­nahme. Für die meis­ten von uns macht es mehr Sinn, sich zuerst um das an vor­ders­ter Stelle ste­hende Pro­jekt zu küm­mern. Und das mit höchst­mög­li­chem Ein­satz ein­schließ­lich ange­mes­se­ner Ruhe­pha­sen.

Lei­der gibt es auch Gründe, wes­halb die Ver­wirk­li­chung unse­rer Träume schei­tert, noch bevor wir sie über­haupt erst rich­tig ange­gan­gen sind. Und das nicht, weil sie völ­lig an uns und unse­rem Leben vor­bei dimen­sio­niert sind und ihre Rea­li­sie­rung unmög­lich wäre. Viel­mehr liegt ein gro­ßes Pro­blem oft darin, dass andere Men­schen ver­su­chen, uns unsere Träume aus­zu­re­den.

 

 

3. Was uns von der Ver­wirk­li­chung unse­rer Träume abhält

3.1 Andere ver­su­chen, uns unsere Träume aus­zu­re­den

Stell dir fol­gen­des Sze­na­rio vor: Du bist also an dem Punkt ange­langt, an dem du dei­nen Traum zuge­las­sen und dich auf die posi­ti­ven Aspekte kon­zen­triert hast. Der Traum hat jetzt also wahr­haf­tig die Erlaub­nis, in dei­nem Her­zen zu blei­ben. Super! For­mi­da­ble! Du bist nun also vol­ler Freude, total happy dar­über, dei­nen Traum bald in die Rea­li­tät umzu­set­zen und berich­test nun ande­ren davon.

Und dann das: Du wirst mit dei­nem Traum über­haupt nicht ernst genom­men. Viel­leicht wirst du sogar aus­ge­lacht. Oder hin­ter vor­ge­hal­te­ner Hand wird getu­schelt, dass dir ein nor­ma­les Leben ohne Son­der­wün­sche wohl nicht gut genug sei.

Sei dir gewiss: Nicht beson­ders sel­ten hat diese Reak­tion mit laten­tem Neid zu tun. Das gilt auch für Leute, die dich wis­sen las­sen, dass es bes­ser sei, dich wie bis­her um dei­nen All­tag zu küm­mern, so wie er eben sei. Und Flau­sen gefäl­ligst Flau­sen sein zu las­sen.

Wenn im Prin­zip wohl­mei­nende Men­schen in dei­nem Umfeld mehr oder weni­ger deut­lich ihrer Ansicht Aus­druck ver­lei­hen, dass dein Traum höchst unrea­lis­tisch sei und alle mög­li­chen Beden­ken anbrin­gen, dann kann das ganz schön run­ter­drü­cken.

Doch auch hier emp­fehle ich dir, dass du bei dir und dei­nem (natür­lich gut durch­dach­ten) Vor­ha­ben bleibst und dich nicht ver­un­si­chern lässt. Das heißt natür­lich nicht, dass du kei­ner­lei kon­struk­tive Kri­tik mehr gel­ten lässt.

 

Beziehe dein unmit­tel­ba­res Umfeld mit ein

Sofern es sich um Beden­ken­trä­ger aus dei­nem unmit­tel­ba­ren Umfeld han­delt, die auch nega­tive Ver­än­de­run­gen für sich befürch­ten, wenn du dich und dein Leben ver­än­dern willst, nimm deren Ängste ernst. Viel­leicht kannst du sie auch mit ins Boot holen. Vor allem, wenn es sich um Mit­glie­der dei­ner Famile oder andere dir sehr wich­tige Men­schen han­delt.

Ein detail­lier­te­res Ein­ge­hen auf die­sen so sen­si­blen Punkt ist im Rah­men die­ses Blog­posts nicht mög­lich, da es immer sehr indi­vi­du­elle Fra­gen sind. Zudem ist er auch stark abhän­gig von der Art des Traums, den du ver­wirk­li­chen willst. Hole dir also hier bei Bedarf indi­vi­du­el­len Rat.

 

Geh mutig dei­nen eige­nen Weg!

Gewiss ist es keine gute Idee, jeg­li­che Kri­tik am eige­nen Lebens­traum, die da von irgend­wo­her im Außen droht, von vor­ne­her­ein gleich abzu­blo­cken. Und doch ist es ele­men­tar für die Ver­wirk­li­chung dei­nes Traums, dei­nen Traum vor noto­ri­schen Mecke­rern und Mies­ma­chern zu beschüt­zen.

In den meis­ten Fäl­len gilt: Halte dich von Men­schen fern, die dich und dei­nen Lebens­traum sabo­tie­ren. Falls das nicht geht, sprich mit ihnen nicht mehr über deine Träume.

Lass dich nicht von ande­ren unnö­tig schwä­chen. Lass dich nicht von dei­nem Vor­ha­ben abbrin­gen, wenn du dir nach reif­li­cher Über­le­gung dei­ner Sache sicher bist und dich dafür ent­schie­den und com­mit­ted hast.

 

 

3.2 Wir selbst sabo­tie­ren unse­ren Traum, weil es uns an Selbst­ver­trauen fehlt

Doch oft sind es gar nicht die ande­ren, die unse­ren Traum zu sabo­tie­ren ver­su­chen. Manch­mal sind wir es selbst. Bezie­hungs­weise unser Man­gel an Selbst­ver­trauen ver­hin­dert, dass wir uns in einer guten Weise für uns und unse­ren Traum ein­set­zen.

Viel­leicht kommst du an einer ent­schei­den­den Stelle der Ver­wirk­li­chung dei­nes Traums an einen Punkt, an dem du dir Fra­gen stellst wie diese:

  • Wer bin ich denn, dass ich das könnte?
  • Wer bin ich denn, dass ich mir das wün­schen und zutrauen darf?
  • Wenn so viele Leute bei der Ver­wirk­li­chung ihrer Träume schei­tern, warum sollte es dann gerade mir gelin­gen? Gerade mir, die ich sonst eher intro­ver­tiert bin und nicht unbe­dingt an vor­ders­ter Stelle mit­mi­sche?

Spinne diese Zwei­fel nicht wei­ter! Sag inner­lich stopp und kon­zen­triere dich wie­der auf dei­nen Weg. Mehr Selbst­ver­trauen bekommst du auch, wenn du dir klar­machst, warum und wofür du dei­nen Traum rea­li­sie­ren willst und was dich alles dazu befä­higt. Nimm einen Stift und notiere! Du wuss­test bei­des schon ein­mal und musst es dir nur wie­der ver­ge­gen­wär­ti­gen.

 

 

 

4. Was kannst du tun, um deine Träume Stück für Stück zu ver­wirk­li­chen?

  • Gib dei­nem Traum Prio­ri­tät. Heute. Mor­gen. Über­mor­gen.
  • Mach dir dei­nen Schmerz klar, wenn du nicht ver­suchst, deine Träume zu ver­wirk­li­chen.
  • Umgib dich mit den rich­ti­gen Men­schen!
  • Lass dich ggf. von einem Men­tor oder Coach unter­stüt­zen.
  • Struk­tu­riere dei­nen Weg und behalte genug Frei­räume und Puf­fer für Unvor­her­ge­se­he­nes.
  • Geh los!
  • Sei dir dei­ner in einer kon­struk­ti­ven Weise selbst-bewusst und bewahre dein Selbst­ver­trauen auch in schwie­ri­gen Pha­sen.

Klar, du brauchst mit­un­ter einen hohen Grad an Selbst­dis­zi­plin, um Fort­schritte zu erzie­len und harte Zei­ten zu über­ste­hen. Aber bedenke, wie­viel mehr du davon bräuch­test, wenn du etwas tun wür­dest, was dir ziem­lich gleich­gül­tig wäre.

 

Und auch beim Träume ver­wirk­li­chen gilt …

Es ist nicht nur das Ergeb­nis, was zählt. Des­halb achte dar­auf, dass dir der Weg zu Ver­wirk­li­chung dei­ner Träume nicht nur Mühe, son­dern auch Freude berei­tet. Sorge dafür, dass du dich in einer Weise ent­wi­ckelst, die dir gefällt. Denn es kommt nicht nur auf die Erfül­lung des Lebens­traums an, son­dern auch oder viel­leicht sogar mehr noch auf den Weg und auf die Per­son, die du auf dei­nem Weg wirst.

 

Jetzt du: Wel­chen gro­ßen oder auch klei­ne­ren Traum willst du dir unbe­dingt ver­wirk­li­chen? Was ist dir so wich­tig, dass du auch bereit wärst, län­ger­fris­tig Opfer dafür zu brin­gen? Was wür­dest du spä­ter bedau­ern, nicht ver­sucht zu haben?

 

Bil­der: Lars_Nissen_Photoart, Mylene2401, jiill111

6 Antworten

  1. Peter
    | Antworten

    Ich hatte frü­her mal Träume, als ich noch viel über den Sinn des Lebens nach­ge­dacht habe, etwa als Stu­dent oder schon in der Puber­tät. — Ich muss mal für mich prü­fen, ob die noch aktu­ell sind …

    • Manuela
      | Antworten

      Eine schöne Idee! Ich wün­sche inter­es­sante Erkennt­nisse und viel­leicht stellt sich ja her­aus, dass der eine oder andere Traum — ggf. in modi­fi­zier­ter Weise — auch heute noch gut für eine Umset­zung ist. Mög­li­cher­weise kom­men Inspi­ra­tio­nen für neue Träume oder auch die Ein­sicht, dass im Moment kein Ver­än­de­rungs­im­puls ruft.

  2. Markus
    | Antworten

    Träume sind gewiss keine Schäume.
    Mein größ­ter Traum — meine Fami­lie — nahm und nimmt mich zeit­lich stark in Anspruch, erfüllt mich aber auch dem­entspre­chend. Für andere Träume, die ich auch habe, fehlt momen­tan Zeit sie zu ver­wik­li­chen. Mit zuneh­men­dem Alter mei­ner Kin­der merke ich aller­dings, dass ich auch Zeit für die Ver­wirk­li­chung die­ser Träume bekomme. So sehe ich mich momen­tan in der sehr glück­li­chen Lage, mei­nen größ­ten Traum leben zu kön­nen und die Aus­sicht auf die Ver­wirk­li­chung wei­te­rer Träume zu haben. Dar­über bin ich sehr dank­bar.

    • Manuela
      | Antworten

      Das freut mich sehr, dass du dei­nen größ­ten Traum leben kannst und dar­über hin­aus die Aus­sicht dar­auf hast, wei­tere Träume ver­wirk­li­chen zu kön­nen!
      Ich kann gut nach­voll­zie­hen, dass du dank­bar dafür bist und ich finde es auch wert­voll, dass du dein Glück nicht für selbst­ver­ständ­lich hältst.
      Auf­rich­tige Dank­bar­keit ist — neben dem Bewusst­sein, sei­nen Traum zu leben — ein wei­te­rer Glücks­fak­tor und hilft wie Ers­te­res dabei, etwaige anstren­gende Zei­ten bes­ser zu meis­tern.

  3. Marion
    | Antworten

    Danke für den Anstoß zum „Träu­men“…
    Denn erst wenn ich mir über meine Träume klar bin, kann ich sie auch wahr wer­den las­sen. Aller­dings bedeu­tet die Ver­wirk­li­chung von Träu­men zumeist auch: Raus aus der Kom­fort­zone! Tu etwas dafür! Wohl der Grund, warum der ein oder andere Her­zens­wunsch noch auf mei­ner „to do“ Liste steht ;-)!

    • Manuela
      | Antworten

      Sehr gerne!
      Du for­mu­lierst zwei wich­tige Ein­sich­ten.
      Uns unsere Träume bewusst machen ist eine wich­tige Vor­aus­set­zung, um sie zu ver­wirk­li­chen.
      Die Ver­wirk­li­chung erfor­dert in den meis­ten Fäl­len neben der Freude zumin­dest auch ein gewis­ses Maß an Anstren­gung und der Ein­übung guter Gewohn­hei­ten.
      Ich wün­sche dir für die Erfül­lung dei­ner Her­zens­wün­sche viel Erfolg!

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