Träu­me ver­wirk­li­chen: War­um Le­bens­träu­me wich­tig sind und wie du dei­nen Traum wahr machst

enthält 8 Kommentare

Ak­tua­li­siert am 16. Ju­li, 2021 von Ma­nue­la

1. Wel­chen Traum möch­test du ver­wirk­li­chen?

Wo­von träumst du? Wel­che Träu­me möch­test du ver­wirk­li­chen? Wor­in be­stehen dei­ne für dich wich­tigs­ten Wün­sche? Was möch­test du in dei­nem Le­ben un­be­dingt er­rei­chen?

Was wür­dest du tun, wenn dir mehr mög­lich wä­re, als du im Mo­ment für mög­lich hältst?

Träume verwirklichen: Warum Lebensträume wichtig sind und wie du deinen Traum wahr machst 2

Wür­dest du

  • end­lich dei­ne Be­ru­fung le­ben oder zu­min­dest mit viel mehr Freu­de ar­bei­ten wol­len?
  • dei­nem Her­zens­the­ma wirk­sa­me Pu­bli­ci­ty ver­schaf­fen?
  • ei­ne er­fül­len­de Part­ner­schaft auf Au­gen­hö­he füh­ren?

Oder hast du ei­nen ganz an­de­ren Traum, den du so ger­ne ver­wirk­li­chen wür­dest?

Von dem du spürst, dass er dei­nem Le­ben ei­ne ganz neue Qua­li­tät und Er­fül­lung ge­ben könn­te? Mit dem du an ei­ner für dich wich­ti­gen Stel­le mög­li­cher­wei­se auch im Au­ßen et­was be­we­gen könn­test?

Viel­leicht bist du ein biss­chen skep­tisch und denkst dir, was soll das Ge­re­de vom Träu­me­ver­wirk­li­chen. Du weißt zwar schon, was du dir wünschst, hegst aber Zwei­fel an den Um­set­zungs­mög­lich­kei­ten. Wie oft hast du schon wört­lich oder sinn­ge­mäß den Aus­spruch ge­hört, dass Träu­me Schäu­me sind und dass es nur we­ni­gen ge­lin­ge, ih­ren Traum wahr­zu­ma­chen.

Du fragst dich al­so:

  1. War­um soll­te dann ge­ra­de ich es schaf­fen?
  2. Und: War­um soll­te ich über­haupt den Auf­wand be­trei­ben?

Fan­gen wir mit dem zwei­ten Punkt an: War­um ist es loh­nend, wenn wir uns dar­an ma­chen, un­se­re wich­tigs­ten Träu­me zu ver­wirk­li­chen? Da­für gibt es vie­le gu­te Grün­de. Ich grei­fe im Fol­gen­den den aus mei­ner Sicht zen­trals­ten her­aus.

 

2. War­um Träu­me ver­wirk­li­chen?

Ei­ner der stärks­ten Grün­de, wes­halb wir die Ver­wirk­li­chung un­se­rer Träu­me an­stre­ben soll­ten, ist aus mei­ner Sicht der:

Wenn wir un­se­re Träu­me ver­wirk­li­chen, ge­ben wir un­se­rem Le­ben Sinn und Ori­en­tie­rung.

Auf­ge­schlos­sen für un­se­re wich­tigs­ten Wün­sche zu sein und En­er­gie in ih­re Ver­wirk­li­chung zu in­ves­tie­ren, ist des­halb ein be­deu­ten­des In­gre­di­enz für ein sinn­erfüll­tes und glück­li­ches Le­ben.

Durch un­se­re Träu­me und tiefs­ten Wün­sche spü­ren wir, was für uns in un­se­rem Le­ben we­sent­lich ist und wo­für wir uns ein­set­zen wol­len. Be­kom­men wir ei­ne Ah­nung da­von, was uns wirk­lich viel be­deu­tet. Was uns En­er­gie ver­leiht, uns lang­fris­tig er­füllt und uns le­ben­dig füh­len lässt.

 

Das Fahr­was­ser des ver­meint­lich Si­che­ren

Ich je­den­falls möch­te nicht die Mög­lich­kei­ten, die sich mir für die Er­fül­lung mei­ner wich­tigs­ten Träu­me bie­ten, ein­fach so ver­strei­chen las­sen und dann spä­ter be­dau­ern müs­sen, dass ich mei­ne Chan­cen nicht ge­nutzt ha­be. Lie­ber ris­kie­re ich mal mit et­was zu schei­tern, als es gar nicht ver­sucht zu ha­ben. Das ist ja nicht gleich­be­deu­tend da­mit, un­über­legt je­den Traum auf Teu­fel komm raus oh­ne Rück­sicht auf Ver­lus­te ver­wirk­li­chen zu müs­sen. Aber im­mer im lau­en Fahr­was­ser des An­ge­pass­ten und Si­che­ren oder auch nur ver­meint­lich Si­che­ren zu wan­deln, geht für mich an ei­nem er­füll­ten Le­ben vor­bei.

Mei­ne Er­fah­rung zeigt mir auch, dass Men­schen, die na­he­zu aus­schließ­lich in die­sem Fahr­was­ser se­geln, im Lau­fe ih­res Le­bens mit in­ne­rer Lee­re und Schein­pro­ble­men zu kämp­fen ha­ben. Dar­über hin­aus feh­len ih­nen häu­fig Klar­heit und Schma­ckes. Wenn sie nicht von au­ßen ei­ne Rich­tung vor­ge­ge­ben be­kom­men, wis­sen sie dann nicht, wo­hin sie ihr Le­bens­schiff steu­ern sol­len. Für ei­ge­ne Ent­schei­dun­gen fehlt ih­nen der Kom­pass. Wird ih­nen dann über­dies noch die An­er­ken­nung von au­ßen ent­zo­gen, ver­sin­ken sie nicht sel­ten in ei­nen Mo­rast aus Ent­täu­schung und Ver­zweif­lung.

Wie­viel bes­ser ist es da doch, ei­nen ei­ge­nen in­ne­ren Kom­pass zu ha­ben. Und was ist hier­für at­trak­ti­ver und mo­ti­vie­ren­der als ei­ne selbst ge­wähl­te Rich­tung durch ei­nen Le­bens­traum? Du siehst, ich plä­die­re sehr da­für, dass du dem dei­nen ei­ne Chan­ce gibst.;-)

 

Gib der Ver­wirk­li­chung dei­nes Traums ei­ne re­el­le Chan­ce!

Jetzt denkst du viel­leicht, das klingt ir­gend­wie schon ein­leuch­tend, dass ich dar­an ge­hen soll­te, mei­nen Traum zu ver­wirk­li­chen. Aber ich er­le­be doch im­mer wie­der, dass Men­schen an der Ver­wirk­li­chung ih­rer Träu­me schei­tern. Und zwar nicht nur im Hin­blick auf das Dran­blei­ben und Durch­hal­ten in be­son­ders her­aus­for­dern­den Pha­sen, son­dern schon viel frü­her.

- Ja, da hast du voll­kom­men recht. Das liegt ein­fach viel zu oft dar­an, dass die­se Men­schen ih­ren Träu­men kei­ne wirk­li­che Chan­ce ge­ben. Vie­le las­sen sich lei­der schon zu Be­ginn ent­mu­ti­gen, ob­wohl ihr Traum durch­aus nicht un­rea­lis­tisch, be­son­ders spek­ta­ku­lär oder ethisch frag­wür­dig ist. Dass dem viel zu oft so ist, da­für gibt es meh­re­re Grün­de, auf die ich im Fol­gen­den ein­ge­he.

Bit­te ver­ge­gen­wär­ti­ge dir: Es han­delt sich kei­nes­wegs um ei­ne Art Na­tur­ge­setz oder an­der­wei­ti­ges Fak­tum, dass Träu­me un­er­füllt blei­ben müs­sen, son­dern es ist mit ei­nem för­der­li­chen Mind­set und ei­ner kla­ren Ent­schei­dung da­für sehr gut mög­lich, un­se­re Träu­me zu ver­wirk­li­chen.

 

3. Träu­me ver­wirk­li­chen: Wor­auf du im Vor­feld ach­ten soll­test

3.1 Wäh­le dei­nen ei­ge­nen Traum!

Ei­ner der Grün­de, wes­halb die Ver­wirk­li­chung von Träu­men schei­tert, liegt be­reits dar­in, dass wir nicht die nach­hal­tig pas­sen­den Träu­me für uns aus­wäh­len. Manch­mal glau­ben wir, et­was sei uns wirk­lich wich­tig. Wir den­ken, dass wir et­was un­be­dingt er­rei­chen wol­len. Doch wenn wir dann in der Tie­fe dar­über nach­den­ken und ganz ehr­lich mit uns sind, stellt sich gar nicht so sel­ten her­aus, dass der Traum uns gar nicht so­oo furcht­bar wich­tig ist.

Viel­leicht lief uns das The­ma eher zu­fäl­lig über den Weg und wir hat­ten men­tal ge­ra­de freie Ka­pa­zi­tä­ten. Oder wir spür­ten ei­ne dif­fu­se in­ne­re Lee­re, al­so ha­ben wir uns mal auf Traum X ge­stürzt, weil er sich uns ge­ra­de an­bot. Bei nä­he­rer Be­trach­tung stel­len wir je­doch fest, dass Traum X eher ein nur kurz­fris­ti­ges In­ter­es­se in uns weckt und wir nicht be­reit sind, uns wirk­lich für ihn zu en­ga­gie­ren. Wir nicht be­reit sind, den Preis für ihn zu zah­len. Viel­leicht ha­ben wir uns nur in ihn ver­narrt, weil sein The­ma ge­ra­de so in ist oder weil sich un­se­re coo­le Nach­ba­rin da­für in­ter­es­siert.

 

Ist dein Traum noch ak­tu­ell und wirk­lich dein ei­ge­ner?

Oder aber es han­delt sich um ein Ding aus ver­gan­ge­nen Jah­ren. Um et­was, das uns frü­her to­tal be­geis­tert hat. Al­ler­dings ha­ben wir nicht so rich­tig re­gis­triert, dass das heu­te gar nicht mehr so ist. Der Traum, der frü­her so wich­tig war, hat bei nä­he­rer Be­trach­tung er­heb­lich an Strahl­kraft und Sub­stanz ver­lo­ren.

Was auch mög­lich ist und gar nicht so sel­ten vor­kommt, ist, dass der Traum, den wir für wich­tig hal­ten, noch nie wirk­lich un­ser ei­ge­ner Traum war. Viel­mehr war es viel­leicht eher ein ge­sell­schaft­li­ches Ide­al. Oder der Traum un­se­rer El­tern oder der von ei­ner an­de­ren in un­se­rer Kind­heit na­he­ste­hen­den Per­son, den wir stell­ver­tre­tend ver­in­ner­licht ha­ben, oh­ne uns wirk­lich da­für zu be­geis­tern.

Höchs­te Zeit, dass wir uns das jetzt klar­ma­chen und un­se­re ei­ge­nen Träu­me (bzw. sol­che, die wirk­lich da­zu ge­wor­den sind) er­ken­nen und le­ben!

Des­halb: Wenn du wirk­lich dei­nen ei­ge­nen Traum ver­wirk­li­chen willst und dei­ne kost­ba­re Le­bens­en­er­gie für et­was ein­set­zen willst, das dir wirk­lich wirk­lich wich­tig ist, dann ver­ge­wis­se­re dich, dass es ein für dich we­sent­li­cher und dein ei­ge­ner Traum ist.

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3.2 Wäh­le dich lang­fris­tig mo­ti­vie­ren­de Träu­me!

Jetzt denkst du, okay, das ver­steh ich, aber wel­che Träu­me sind das, die für mich we­sent­lich sind? Wel­che Träu­me soll­te ich dem­nach für so wich­tig neh­men, dass ich sie ver­wirk­li­che? Wo­her weiß ich im Vor­hin­ein, dass mich ein be­stimm­ter Traum für län­ge­re Zeit bei der Stan­ge hal­ten wird?

Nun, ei­ne hun­dert­pro­zen­ti­ge Ga­ran­tie gibt es da­für nie. Es gibt je­doch ein paar gu­te Kri­te­ri­en da­für, dass ein Traum aus dei­ner Tie­fe kommt und nicht bei erst­bes­ter Ge­le­gen­heit wie­der in der Ver­sen­kung ver­schwin­det. Wenn dir et­was wirk­lich wich­tig ist, wird auch dein In­ners­tes da­zu ja sa­gen. Ei­ne tie­fe in­ne­re Freu­de wird dich be­glei­ten. Sie ist da, wenn du an dei­nen Traum denkst und Schrit­te zu sei­ner Ver­wirk­li­chung un­ter­nimmst. Und das nicht nur in den ers­ten drei Wo­chen.

 

We­sent­li­che Träu­me be­tref­fen The­men, die dich schon län­ger um­trei­ben

Sol­che für dich we­sent­li­chen Träu­me be­tref­fen oft The­men, die dich schon län­ger be­schäf­ti­gen, und nicht so sehr Din­ge, die vor al­lem ei­nem ak­tu­el­len Be­dürf­nis ge­schul­det sind.

Zum Bei­spiel seh­nen sich vie­le Men­schen da­nach, auf ei­ner ein­sa­men In­sel an ei­nem ma­le­ri­schen Ort le­ben zu kön­nen, an dem sie nichts oder nur sehr we­nig zu tun ha­ben. An dem sie mit ei­nem exo­ti­schen Drink vor al­lem in der Son­ne lie­gen und ih­re See­le bau­meln las­sen.

Ei­nen sol­chen Traum rea­li­sie­ren zu wol­len ist vor al­lem in Pha­sen der Über­las­tung sehr nach­voll­zieh­bar. Gleich­wohl dürf­te es sich für die meis­ten von uns um kei­nen nach­hal­tig er­fül­len­den Le­bens­traum han­deln. Zu­min­dest dann nicht, wenn es bei dem be­schrie­be­nen Set­ting bleibt.

Loh­nen­der ist es hin­ge­gen, vor al­lem die­je­ni­gen Träu­me und Wün­sche zu ver­fol­gen, die wir aus un­se­rem ei­ge­nen in­ners­ten An­trieb ver­wirk­li­chen wol­len. Die et­was in der Tie­fe un­se­res Seins und un­se­rer Er­fah­run­gen an­spre­chen. Oft sind das sol­che Träu­me und Sehn­süch­te, die uns in die­ser oder ei­ner ähn­li­chen Form schon lan­ge be­glei­ten. Hier ist die Wahr­schein­lich­keit der Ver­wirk­li­chung und die da­für frei­ge­setz­te En­er­gie be­son­ders groß.

 

Hilf­rei­che Fra­gen für dich und dei­nen Traum

Hilf­rei­che Fra­gen, mit de­nen du die Wich­tig­keit und da­mit auch die Ver­wirk­li­chungs­chan­ce dei­ner Träu­me für dich fest­stel­len kannst, sind:

  • Was ver­spre­che ich mir da­von?“
  • War­um ist mir das so wich­tig?“
  • Wür­de ich in fünf oder zehn Jah­ren be­dau­ern, es nicht ver­sucht zu ha­ben?“

Wie ist es bei dir: Han­delt es sich bei dei­nem Traum, den du ver­wirk­li­chen willst, um et­was, das dich schon län­ger be­schäf­tigt? Kreist er um ein The­ma, das dir schon lan­ge wich­tig ist? Spürst du tief in dei­nem In­nern: Das ist es! Ja, das will ich! – Dann sei dir herz­lich gra­tu­liert. Dann hast du mit ei­ni­ger Wahr­schein­lich­keit ei­nen Voll­tref­fer ge­lan­det.

Oder wo­mög­lich nicht nur ei­nen …?

 

3.3 Was tun bei meh­re­ren Träu­men und Her­zens­wün­schen?

Was tun, wenn du meh­re­re für dich wich­ti­ge Träu­me hast, gleich zwei oder drei Her­zens­wün­sche, die du ver­wirk­li­chen möch­test?

Dann kann es ver­nünf­tig sein, ei­ne Prio­ri­sie­rung vor­zu­neh­men und dich zu­nächst um die Ver­wirk­li­chung des an ers­ter Stel­le ste­hen­den Trau­mes zu küm­mern. Es gibt zwar Men­schen, die meh­re­re Her­zens­pro­jek­te gleich­zei­tig stem­men kön­nen, aber das ist eher die Aus­nah­me. Für die meis­ten von uns macht es mehr Sinn, sich zu­erst um das an vor­ders­ter Stel­le ste­hen­de Pro­jekt zu küm­mern. Und das mit höchst­mög­li­chem Ein­satz ein­schließ­lich an­ge­mes­se­ner Ru­he­pha­sen.

Lei­der gibt es auch Grün­de, wes­halb die Ver­wirk­li­chung un­se­rer Träu­me schei­tert, noch be­vor wir sie über­haupt erst rich­tig an­ge­gan­gen sind. Und das nicht, weil sie völ­lig an uns und un­se­rem Le­ben vor­bei di­men­sio­niert sind und ih­re Rea­li­sie­rung un­mög­lich wä­re. Viel­mehr liegt ein gro­ßes Pro­blem oft dar­in, dass an­de­re Men­schen ver­su­chen, uns un­se­re Träu­me und Zie­le aus­zu­re­den.

 

4. Was uns von der Ver­wirk­li­chung un­se­rer Träu­me ab­hält

4.1 An­de­re ver­su­chen, uns un­se­ren Traum aus­zu­re­den

Stell dir fol­gen­des Sze­na­rio vor: Du bist al­so an dem Punkt an­ge­langt, an dem du dei­nen Traum zu­ge­las­sen und dich auf die po­si­ti­ven Aspek­te kon­zen­triert hast. Der Traum hat jetzt al­so wahr­haf­tig die Er­laub­nis, in dei­nem Her­zen zu blei­ben. Su­per! For­mi­da­ble! Du bist nun al­so vol­ler Freu­de, to­tal hap­py dar­über, dei­nen Traum bald in die Rea­li­tät um­zu­set­zen und be­rich­test nun an­de­ren da­von.

Und dann das: Du wirst mit dei­nem Traum über­haupt nicht ernst ge­nom­men. Viel­leicht wirst du so­gar aus­ge­lacht. Oder hin­ter vor­ge­hal­te­ner Hand wird ge­tu­schelt, dass dir ein nor­ma­les Le­ben oh­ne Son­der­wün­sche wohl nicht gut ge­nug sei.

Sei dir ge­wiss: Nicht be­son­ders sel­ten hat die­se Re­ak­ti­on mit la­ten­tem Neid zu tun. Das gilt auch für Leu­te, die dich wis­sen las­sen, dass es bes­ser sei, dich wie bis­her um dei­nen All­tag zu küm­mern, so wie er eben sei. Und Flau­sen ge­fäl­ligst Flau­sen sein zu las­sen.

Wenn im Prin­zip wohl­mei­nen­de Men­schen in dei­nem Um­feld mehr oder we­ni­ger deut­lich ih­rer An­sicht Aus­druck ver­lei­hen, dass dein Traum höchst un­rea­lis­tisch sei und al­le mög­li­chen Be­den­ken an­brin­gen, dann kann das ganz schön run­ter­drü­cken.

Doch auch hier emp­feh­le ich dir, dass du bei dir und dei­nem (gut durch­dach­ten) Vor­ha­ben bleibst und dich nicht ver­un­si­chern lässt. Das ist selbst­ver­ständ­lich nicht gleich­be­deu­tend da­mit, dass du kei­ner­lei kon­struk­ti­ve Kri­tik mehr gel­ten lässt.

 

Be­zie­he dein un­mit­tel­ba­res Um­feld mit ein

So­fern es sich um Be­den­ken­trä­ger aus dei­nem un­mit­tel­ba­ren Um­feld han­delt, die zum Bei­spiel ne­ga­ti­ve Ver­än­de­run­gen für sich selbst be­fürch­ten, wenn du dich und dein Le­ben ver­än­dern willst, nimm de­ren Ängs­te ernst. Vor al­lem, wenn es sich um Mit­glie­der dei­ner Fa­mi­lie oder an­de­re dir sehr wich­ti­ge Men­schen han­delt. Mög­li­cher­wei­se kannst du sie auch in ei­ner für sie at­trak­ti­ven Wei­se in dei­nen Traum ein­be­zie­hen.

Ein de­tail­lier­te­res Ein­ge­hen auf die­sen so sen­si­blen Punkt ist im Rah­men die­ses Blog­posts nicht mög­lich, da es im­mer sehr in­di­vi­du­el­le Fra­gen sind. Zu­dem ist er auch stark ab­hän­gig von der Art des Traums, den du ver­wirk­li­chen willst. Ho­le dir al­so hier bei Be­darf in­di­vi­du­el­len Rat.

 

Geh mu­tig dei­nen ei­ge­nen Weg!

Ge­wiss ist es kei­ne gu­te Idee, jeg­li­che Kri­tik am ei­ge­nen Le­bens­traum von vor­ne­her­ein gleich ab­zu­blo­cken. Und doch ist es ele­men­tar für die Ver­wirk­li­chung dei­nes Traums, ihn vor no­to­ri­schen Me­cke­rern und Mies­ma­chern zu be­schüt­zen!

In den meis­ten Fäl­len gilt: Hal­te dich von Men­schen fern, die dich und dei­nen Le­bens­traum sa­bo­tie­ren. Falls das nicht geht, sprich mit ih­nen nicht mehr über dei­ne Träu­me.

Lass dich nicht von an­de­ren un­nö­tig schwä­chen. Lass dich nicht von dei­nem Vor­ha­ben ab­brin­gen, wenn du dir nach reif­li­cher Über­le­gung dei­ner Sa­che si­cher bist und dich da­für ent­schie­den und com­mit­ted hast.

 

4.2 Wir selbst sa­bo­tie­ren die Ver­wirk­li­chung un­se­res Traums, weil es uns an Selbst­ver­trau­en fehlt

Doch oft sind es gar nicht die an­de­ren, die un­se­ren Traum zu sa­bo­tie­ren ver­su­chen. Manch­mal sind wir es selbst. Be­zie­hungs­wei­se un­ser Man­gel an Selbst­ver­trau­en ver­hin­dert, dass wir uns in ei­ner gu­ten Wei­se für uns und un­se­ren Traum ein­set­zen.

Viel­leicht kommst du an ei­ner ent­schei­den­den Stel­le der Ver­wirk­li­chung dei­nes Traums an ei­nen Punkt, an dem du dir Fra­gen stellst wie die­se:

  • Wer bin ich denn, dass ich mir das wün­schen darf?
  • Wer bin ich denn, dass ich das könn­te bzw. mir zu­trau­en darf?
  • Wenn so vie­le Leu­te bei der Ver­wirk­li­chung ih­rer Träu­me schei­tern, war­um soll­te es dann ge­ra­de mir ge­lin­gen? Ge­ra­de mir, die ich viel­leicht sonst eher in­tro­ver­tiert oder so­gar schüch­tern bin und sonst nicht un­be­dingt in der ers­ten Rei­he tan­ze?

Spin­ne die­se Zwei­fel nicht wei­ter! Sag in­ner­lich stopp und kon­zen­trie­re dich wie­der auf dei­nen Traum und auf dei­nen Weg. Mehr Selbst­ver­trau­en und Zu­trau­en in dich und dei­ne Kraft be­kommst du auch, wenn du dir klar­machst, war­um und wo­für du dei­nen Traum rea­li­sie­ren willst und was dich al­les da­zu be­fä­higt. Nimm ei­nen Stift und no­tie­re! Du wuss­test bei­des schon ein­mal und musst es dir nur wie­der ver­ge­gen­wär­ti­gen.

Träume verwirklichen: Warum Lebensträume wichtig sind und wie du deinen Traum wahr machst 3

 

5. Was kannst du tun, um dei­nen Traum Stück für Stück zu ver­wirk­li­chen?

  • Gib der Ver­wirk­li­chung dei­nes Traums Prio­ri­tät. Heu­te. Mor­gen. Über­mor­gen.
  • Mach dir dei­nen Schmerz klar, wenn du nicht ver­suchst, dei­ne Träu­me zu ver­wirk­li­chen.
  • Um­gib dich mit den rich­ti­gen Men­schen!
  • Lass dich ggf. von ei­nem Men­tor oder Coach un­ter­stüt­zen.
  • Struk­tu­rie­re dei­nen Weg und be­hal­te ge­nug Frei­räu­me und Puf­fer für Un­vor­her­ge­se­he­nes.
  • Geh los!
  • Sei dir dei­ner in ei­ner kon­struk­ti­ven Wei­se selbst-be­wusst und be­wah­re dein Selbst­ver­trau­en auch in schwie­ri­gen Pha­sen.

Klar, du brauchst mit­un­ter ei­nen ho­hen Grad an Selbst­dis­zi­plin, um Fort­schrit­te zu er­zie­len und har­te Zei­ten zu über­ste­hen. Aber be­den­ke, wie­viel mehr du da­von bräuch­test, wenn du et­was tun wür­dest, was dir ziem­lich gleich­gül­tig wä­re.

 

Und auch beim Träu­me ver­wirk­li­chen gilt …

Es ist nicht nur das Er­geb­nis, was zählt. Des­halb ach­te dar­auf, dass dir der Weg zu Ver­wirk­li­chung dei­ner Träu­me nicht nur Mü­he, son­dern auch Freu­de be­rei­tet. Sor­ge da­für, dass du dich in ei­ner Wei­se ent­wi­ckelst, die dir ge­fällt. Denn es kommt nicht nur auf die Er­fül­lung des Le­bens­traums an. Son­dern auch oder viel­leicht so­gar mehr noch auf den Weg und auf die Per­son, die du auf dei­nem Weg wirst.

Jetzt du: Wel­chen gro­ßen oder auch klei­ne­ren Traum willst du dir un­be­dingt ver­wirk­li­chen? Was ist dir so wich­tig, dass du auch be­reit wärst, län­ger­fris­tig Op­fer da­für zu brin­gen? Was wür­dest du spä­ter be­dau­ern, nicht ver­sucht zu ha­ben?

 

Bil­der: Lars_​Nissen_​Photoart, Mylene2401, jiill111

Kommentare

  1. Julia
    | Antworten

    Ich bin auch der Mei­nung, dass es wich­tig, sei­ne Träu­me zu ver­wirk­li­chen. Es macht das Le­ben viel schö­ner und in­ten­si­ver!

    • Manuela
      | Antworten

      Das freut mich. Al­les Bes­te für dich und dei­ne Träu­me!

  2. Marion
    | Antworten

    Dan­ke für den An­stoß zum „Träu­men“…
    Denn erst wenn ich mir über mei­ne Träu­me klar bin, kann ich sie auch wahr wer­den las­sen. Al­ler­dings be­deu­tet die Ver­wirk­li­chung von Träu­men zu­meist auch: Raus aus der Kom­fort­zo­ne! Tu et­was da­für! Wohl der Grund, war­um der ein oder an­de­re Her­zens­wunsch noch auf mei­ner „to do“ Lis­te steht ;-)!

    • Manuela
      | Antworten

      Sehr ger­ne!
      Du for­mu­lierst zwei wich­ti­ge Ein­sich­ten.
      Uns un­se­re Träu­me be­wusst ma­chen ist ei­ne wich­ti­ge Vor­aus­set­zung, um sie zu ver­wirk­li­chen.
      Die Ver­wirk­li­chung er­for­dert in den meis­ten Fäl­len ne­ben der Freu­de zu­min­dest auch ein ge­wis­ses Maß an An­stren­gung und der Ein­übung gu­ter Ge­wohn­hei­ten.
      Ich wün­sche dir für die Er­fül­lung dei­ner Her­zens­wün­sche viel Er­folg!

  3. Markus
    | Antworten

    Träu­me sind ge­wiss kei­ne Schäu­me.
    Mein größ­ter Traum – mei­ne Fa­mi­lie – nahm und nimmt mich zeit­lich stark in An­spruch, er­füllt mich aber auch dem­entspre­chend. Für an­de­re Träu­me, die ich auch ha­be, fehlt mo­men­tan Zeit sie zu ver­wik­li­chen. Mit zu­neh­men­dem Al­ter mei­ner Kin­der mer­ke ich al­ler­dings, dass ich auch Zeit für die Ver­wirk­li­chung die­ser Träu­me be­kom­me. So se­he ich mich mo­men­tan in der sehr glück­li­chen La­ge, mei­nen größ­ten Traum le­ben zu kön­nen und die Aus­sicht auf die Ver­wirk­li­chung wei­te­rer Träu­me zu ha­ben. Dar­über bin ich sehr dank­bar.

    • Manuela
      | Antworten

      Das freut mich sehr, dass du dei­nen größ­ten Traum le­ben kannst und dar­über hin­aus die Aus­sicht dar­auf hast, wei­te­re Träu­me ver­wirk­li­chen zu kön­nen!
      Ich kann gut nach­voll­zie­hen, dass du dank­bar da­für bist und ich fin­de es auch wert­voll, dass du dein Glück nicht für selbst­ver­ständ­lich hältst.
      Auf­rich­ti­ge Dank­bar­keit ist – ne­ben dem Be­wusst­sein, sei­nen Traum zu le­ben – ein wei­te­rer Glücks­fak­tor und hilft wie Ers­te­res da­bei, et­wai­ge an­stren­gen­de Zei­ten bes­ser zu meis­tern.

  4. Peter
    | Antworten

    Ich hat­te frü­her mal Träu­me, als ich noch viel über den Sinn des Le­bens nach­ge­dacht ha­be, et­wa als Stu­dent oder schon in der Pu­ber­tät. – Ich muss mal für mich prü­fen, ob die noch ak­tu­ell sind …

    • Manuela
      | Antworten

      Ei­ne schö­ne Idee! Ich wün­sche in­ter­es­san­te Er­kennt­nis­se und viel­leicht stellt sich ja her­aus, dass der ei­ne oder an­de­re Traum – ggf. in mo­di­fi­zier­ter Wei­se – auch heu­te noch gut für ei­ne Um­set­zung ist. Mög­li­cher­wei­se kom­men In­spi­ra­tio­nen für neue Träu­me oder auch die Ein­sicht, dass im Mo­ment kein Ver­än­de­rungs­im­puls ruft.

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