Mutiger werden! Was oft fehlt – dir auch?

Mutiger werden! Was oft fehlt – dir auch?

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Möchtest du mutiger werden? Wünschst du dir mehr Mut für Dinge, die dir wirklich wichtig sind? Die du gerne tun würdest, dich aber nicht traust, weil nicht ganz sicher ist, wie sie ausgehen? Weil du zum Beispiel Angst hast, dich zu blamieren?

 

Mut steht am Anfang des Handelns, Glück am Ende. (Demokrit)

 

Mehr Mut schafft neue Qualitäten

Ich selbst habe mir früher immer mal wieder mehr Mut gewünscht. Heute erfahre ich aus vielen Gesprächen, dass es häufig an Mut fehlt. Es ist fehlender Mut, der verhindert, dass wir zufriedener sein könnten, als wir es sind. Der uns davon abhält, unsere Träume und sehnlichsten Wünsche in die Wirklichkeit zu transformieren.

Ja, leider ist viel zu oft traurige Realität, dass fehlender Mut dazu führt, dass unsere Herzenswünsche noch nicht einmal von uns selbst wirklich ernst genommen werden. Weil wir zu gering von uns denken und uns zu wenig zutrauen, ziehen wir es dann überhaupt nicht in Betracht, dass wir unsere Träume und Sehnsüchte wahr machen könnten.

Und warum fehlt er uns so oft? Der Mut für die Dinge, die uns und unser Leben um so viel bereichern? Oder auch der Mut für Verhaltensweisen und Co., die so vieles leichter und schöner machen?

 

 

Haupthindernisse für mehr Mut: Angst und Bequemlichkeit

 

Die Bereitschaft, das Gewohnte aufzugeben, sich auf Neues einzulassen. Einen eigenen Weg zu gehen, ohne genau zu wissen, was dabei herauskommt.

Obwohl wir wissen, dass es nicht gut für uns und unser Umfeld ist, verharren wir im Altbekannten, statt Ungewissheit und oft nur vergleichsweise geringe Risiken einzugehen. Viel zu oft auch dann, wenn wir ganz genau spüren, dass uns die aktuelle Situation unzufrieden sein lässt und es Möglichkeiten oder zumindest Spielräume gäbe, das zu ändern.

Doch Mut ohne jeden Preis gibt es nun mal nicht. Jedenfalls nicht, dass ich es wüsste. Immer geht es in irgendeiner Weise auch darum, etwas zu riskieren.

Die Frage ist doch vielmehr, welcher Preis ist langfristig größer: Mutig zu handeln oder alles beim Alten zu belassen?

Das gilt auch für unseren Beruf oder unsere Arbeitsstelle. Wenn wir dort langfristig unzufrieden sind, wird es höchste Zeit, zu analysieren, woraus sich diese Unzufriedenheit speist und dann entsprechend zu handeln. Ansonsten bezahlen wir möglicherweise den Preis, unser Leben zu vergeuden oder ernsthaft krank zu werden.

 

 

Mut heißt, trotz der Angst zu handeln!

 

Auch ist wichtig zu verstehen: Mutig zu sein bedeutet nicht, die Angst zu negieren, sie zu verleugnen, sondern es geht darum, trotz und mit der Angst zu handeln.

Vorausgesetzt natürlich, die Angst warnt uns nicht vor einem zu großen realen Risiko, das wir nach reiflicher Überlegung nicht eingehen wollen. Doch machen wir uns nichts vor. Faktisch geht es für uns viel öfter darum, mutiger zu werden in Situationen, in denen die Risiken doch sehr überschaubar sind.

Vor allem im Vergleich dazu, was wir versäumen, wenn wir den Mut zu handeln nicht aufbringen.

 

Was wäre zum Beispiel geschehen, wenn du nie die Angst überwunden hättest,

  • wieder aufzustehen, wenn du als Kind hingefallen bist?
  • dich zu wehren, wenn dir Unrecht getan wurde?

 

Es gibt kein gutes Leben ohne Mut!

Ich nehme an, du ahnst es selbst. Im Grunde genommen ist es kaum möglich, nur ein einigermaßen zufriedenstellendes Leben zu führen, wenn wir nicht lernen, mit unseren Ängsten angemessen umzugehen. Trotz der Angst, etwas zu tun. Und nicht erst zu warten, bis sie weg ist.

Es geht auch darum, sich bewusst dazu entscheiden, mutiger zu werden.

Oder möchtest du wirklich der weniger qualifizierten Kollegin die wie für dich geschaffene Stelle überlassen, auf die du jahrelang hingearbeitet hast, nur weil du Angst vor dem entscheidenden Gespräch mit dem Chef hast?

Oder findest du es angemessen, bei gleicher beruflicher Belastung den größten Teil der Hausarbeit zu übernehmen, nur weil du dich nicht traust deinen Partner zu verärgern oder noch schlimmer – dich mit Liebesentzug erpressen lässt?

 

Wer sich nie dafür entscheidet, mutig zu handeln, wird über kurz oder lang nicht nur seine Interessen und Lebenschancen aus den Augen verlieren, sondern auch seine Selbstachtung.

 

Viellicht hast du das Problem, dass dich destruktive innere Dialoge daran hindern mutiger zu werden? Dann könntest du hinterfragen, wie du eigentlich mit dir redest. Wie du konstruktiver mit dir redest – dazu findest du über den vorhergehenden Link ein paar wertvolle Tipps.

 

 

Wobei möchtest du mutiger werden?

 

Wie ist das bei dir? Bist du manchmal unzufrieden und änderst nichts, weil dir der Mut dazu fehlt?

  • Möchtest du einen Missstand loswerden, der dich schon lange belastet, hast aber Angst vor negativen Konsequenzen?
  • Trägst du einen Herzenswunsch in dir, den du verwirklichen würdest, wenn du nur mutig genug wärst?
  • Oder wünschst du dir einfach mehr Mut, um intensiver zu leben?

 

Dann möchte ich dir ans Herz legen, Schritt für Schritt dein Leben mit mehr Mut zu bereichern. In deinen Alltag regelmäßig Dinge zu integrieren, die dir ein wenig Mut abverlangen.

Wie kannst du mutiger werden?

  • Zum Beispiel, wenn du in oben beschriebener oder vergleichbarer Situation steckst, deinem Partner mitzuteilen, dass der gemeinsame Haushalt genauso in seiner Verantwortung liegt wie in deiner – trotz und mit deiner Angst vor Ablehnung.
  • Wenn du ein bestimmtes berufliches Ziel hast, ein dafür nötiges Gespräch zu führen, auch wenn du das gerne vermeiden würdest.
  • Auf der nächsten Tagung einen für dich interessanten Menschen anzusprechen, obwohl dich das ein wenig Überwindung kostet.

 

Kleine Schritte, immer wieder gegangen, bringen dir kleine Erfolgs- und Lernerfahrungen. Was schon sehr viel ist. Doch können sie noch mehr. Du trainierst mit kleinen mutigen Aktionen gewissermaßen deinen Mutmuskel, was dir auch für größere Herausforderungen dienlich sein kann.

Werde mutiger – das macht dein Leben um so viel reicher und schöner!

 

Frage dich jetzt: Wobei kannst du heute mutiger werden?

 

Bild: Anemone123

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