Nar­ziss­ti­schen Part­ner bzw. nar­ziss­ti­sche Part­ne­rin ver­mei­den: Be­her­zi­ge die­se 6 Re­geln!

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Ak­tua­li­siert am 25. Sep­tem­ber, 2022 von Ma­nue­la

Du bist ak­tu­ell Sin­gle auf Part­ner­su­che, im Hin­blick auf to­xi­sche Be­zie­hun­gen ein ge­brann­tes Kind und möch­test nie mehr auf ei­nen nar­zissti­schen Part­ner oder ei­ne nar­ziss­ti­sche Part­ne­rin her­ein­fal­len? Dann sei bei dei­ner Part­ner­wahl ganz be­son­ders acht­sam und be­her­zi­ge fol­gen­de Din­ge, um dich vor ei­nem Men­schen mit stark nar­ziss­tischen Zü­gen zu schüt­zen.

 

Wie du einen narzisstischen Partner oder eine narzisstische Partnerin vermeidest

 

1. Schutz­schild vor nar­ziss­ti­schen In­ter­ven­tio­nen: Be­wah­re dir Wahl­frei­heit!

Sei of­fen für die Per­son, mit der du dich triffst, sei al­so grund­sätz­lich be­reit für ei­ne neue Be­zie­hung, doch mach dir selbst im­mer wie­der deut­lich be­wusst, dass es dir nicht um ei­ne Be­zie­hung um je­den Preis geht. Will hei­ßen, dass du dir den so wich­ti­gen Un­ter­schied ver­in­ner­lichst, der men­tal und emo­tio­nal be­steht zwi­schen ei­ner mög­li­chen Be­zie­hung und ei­ner Be­zie­hung, von der du glaubst, sie un­be­dingt ha­ben zu müs­sen!

Es ist al­so okay und schön, dass du dar­an in­ter­es­siert bist bzw. wie­der den Mut ge­fasst hast, neue Men­schen ken­nen­zu­ler­nen, die das Po­ten­zi­al für ei­ne gu­te Part­ner­schaft ha­ben. Doch soll­te dar­aus kei­nes­falls ein in­ne­rer Zwang für dich wer­den, dass es jetzt ge­nau mit die­sem Men­schen un­be­dingt et­was wer­den muss, weil er ja der ein­zig Rich­ti­ge für dich sein könn­te.

Dei­ne ver­ständ­li­che Ent­täu­schung soll­te sich in ge­sun­den Gren­zen hal­ten, wenn aus ei­nem viel­ver­spre­chen­den Kon­takt kei­ne Be­zie­hung er­wächst. Auch weil du weißt, dass ei­ne er­fül­len­de Part­ner­schaft zwar schön wä­re, du aber auch weißt: Ich bin nicht auf ei­ne Be­zie­hung mit die­sem Men­schen an­ge­wie­sen, ich bin mir grund­sätz­lich auch selbst ge­nug.

Denn sei dir dar­über ganz ge­wiss: Ein emo­tio­nal aus­ge­gli­che­ner Sin­gle zu sein si­chert dir viel mehr Le­bens­freu­de als in ei­ner to­xi­schen Be­zie­hung fest­zu­ste­cken, von de­nen es in un­se­rer Welt oh­ne­hin schon viel zu vie­le gibt.

 

2. Schutz­schild vor nar­ziss­ti­schen In­ter­ven­tio­nen: Be­hand­le dich stets wert­schät­zend!

Ei­ne wich­ti­ge Vor­aus­set­zung für das zu­vor Ge­sag­te ist: Pfle­ge ei­ne gu­te Be­zie­hung zu dir selbst! Be­hand­le dich selbst als den wert­vol­len Men­schen, der du bist und sei dir selbst dein bes­ter Freund. Wie du das machst? In­dem du gut für dich sorgst, wo­zu un­ter an­de­rem auch ge­hört, dass du auf ab­wer­ten­de in­ne­re Dia­lo­ge mit dir selbst ver­zich­test und statt­des­sen wert­schät­zend mit dir sprichst – so wie du eben auch mit ei­ner gu­ten Freun­din oder ei­nem gu­ten Freund re­den wür­dest. Dass du dir bei­spiels­wei­se nicht sagst, al­le an­de­ren sind at­trak­ti­ver, son­dern: Ich bin ein in­ter­es­san­ter und lie­bens­wer­ter Mensch, für den es po­ten­ti­ell vie­le pas­sen­de Part­ner bzw. Part­ne­rin­nen gibt.

 

3. Schutz­schild vor nar­ziss­ti­schen In­ter­ven­tio­nen: Füh­re dein Le­ben selbst und er­füllt!

Ein wei­te­res Fun­da­ment, das ver­hin­dert, dass du auf ei­nen Men­schen mit stark nar­ziss­ti­schen Zü­gen her­ein­fällst, der dir län­ger­fris­tig in viel­fäl­ti­ger Wei­se enorm scha­den kann, be­steht dar­in, dass du dich in ers­ter Li­nie selbst für dein er­füll­tes Le­ben zu­stän­dig fühlst. Schaf­fe dir des­halb ganz un­ab­hän­gig von dei­ner Part­ner­su­che ei­nen All­tag, der so wert­voll und er­fül­lend wie nur ir­gend mög­lich ist und pfle­ge wert­vol­le und wohl­tu­en­de so­zia­le Kon­tak­te, die stim­mig für dich sind. Über­le­ge dir in die­sem Kon­text auch, ob du even­tu­ell Men­schen los­las­sen willst, die dich her­un­ter­zie­hen.

 

4. Schutz­schild vor nar­ziss­ti­schen In­ter­ven­tio­nen: Be­hal­te dei­nen kri­ti­schen Ver­stand!

Hab acht vor so ge­nann­tem Love­bom­bing und an­de­ren Ma­ni­pu­la­ti­ons­ver­su­chen, de­rer sich vor al­lem Nar­ziss­ten und Nar­ziss­t­in­nen be­die­nen: Die­se Men­schen ge­ben dir in der Ken­nen­lern- und frü­hen Be­zie­hungs­pha­se ex­trem viel Auf­merk­sam­keit, sa­gen z.B. schon sehr früh Sät­ze wie “Ich ha­be noch nie je­man­den so ge­liebt wie ich dich lie­be!” oder „Oh­ne dich kann ich mir mein Le­ben nicht mehr vor­stel­len“. Manch­mal ma­chen sie dir auch ganz be­son­de­re Ge­schen­ke – nicht sel­ten vor Pu­bli­kum.  Doch al­les nur so lan­ge, bis sie dich si­cher an der An­gel ha­ben oder so­lan­ge du das tust, was der Nar­zisst oder die Nar­ziss­t­in von dir er­war­tet.

 

5. Schutz­schild vor nar­ziss­ti­schen In­ter­ven­tio­nen: Leg dei­ne Stan­dards fest – schon vor den Dates!

Mach dir be­reits vor Be­ginn dei­ner Da­tings klar, was für dich geht und was nicht, wo für dich dei­ne Gren­zen lie­gen und lass dich von dei­nen Stan­dards auch von noch so hef­ti­gen Ver­liebt­heits­ge­füh­len nicht ab­brin­gen. Ver­wah­re dich von An­fang an da­ge­gen, ein­sei­ti­ge Kom­pro­mis­se ein­zu­ge­hen und dich selbst auf­zu­ge­ben. Son­dern er­war­te von ei­ner even­tu­ell ent­ste­hen­den Be­zie­hung von Be­ginn an Kon­takt auf Au­gen­hö­he und ei­ne zu­min­dest in et­wa aus­ge­wo­ge­ne Wech­sel­sei­tig­keit in der Er­fül­lung eu­rer Be­dürf­nis­se und In­ter­es­sen.

Sei ger­ne be­reit, et­wai­ge Miss­ver­ständ­nis­se auf­zu­klä­ren, die es im­mer ge­ben kann, doch sei wach­sam ge­gen­über un­rea­lis­ti­schen oder ge­häuf­ten Vor­komm­nis­sen und be­en­de den Kon­takt, wenn je­mand Macht über dich aus­üben will. Sei hier acht­sam, frag evtl. ei­ne Ver­trau­ens­per­son, was sie da­von hält und lass dich bit­te nicht von star­ken Ver­liebt­heits­ge­füh­len in die Ir­re füh­ren, auch wenn sie sich ganz wun­der­bar an­füh­len.

 

6. Beu­te­sche­ma und Stra­te­gie vie­ler nar­ziss­ti­scher Men­schen: Emo­tio­na­le Ab­hän­gig­keit – Was kannst Du tun?

Schau, ob du mög­li­cher­wei­se Ten­den­zen von emo­tio­na­ler Ab­hän­gig­keit bei dir fin­dest oder sol­che aus dei­ner Ver­gan­gen­heit kennst. Lei­der ist es so, dass ein sol­ches Mus­ter ger­ne Men­schen an­zieht, wel­che ge­nau das aus­nut­zen wol­len, um die Be­zie­hung ein­sei­tig auf ih­re ei­ge­nen nar­ziss­ti­schen Be­dürf­nis­se hin aus­zu­rich­ten. Falls du ei­ne Ten­denz zu emo­tio­na­ler Ab­hän­gig­keit bei dir ent­deckst oder auch nur ver­mu­test, möch­te ich dir emp­feh­len, dich nä­her mit die­sem The­ma zu be­fas­sen. Viel­leicht dann hilf­reich für dich: Mein Blog­ar­ti­kel zu emo­tio­na­ler Ab­hän­gig­keit, wo ich u.a. dar­auf ein­ge­he, was ich dar­un­ter ver­ste­he, wie sie ent­steht und wie sie sich über­win­den lässt.

Ganz kurz möch­te ich zu die­sem The­ma an die­ser Stel­le an­kün­di­gen, dass dich viel­leicht ein ganz zen­tra­ler Aspekt zum The­ma über­ra­schen und hof­fent­lich auch freu­en und be­ru­hi­gen wird! Zu­min­dest war das bei mir und vie­len, die ich ken­ne oder be­glei­ten durf­te, de­fi­ni­tiv so.

Zwei Fra­gen, die du dir im HIn­blick auf ei­ne frü­he­re Part­ner­schaft stel­len darfst, um zu­min­dest schon ein­mal ein paar An­halts­punk­te da­für zu ha­ben, ob emo­tio­na­le Ab­hän­gig­keit ein Knack­punkt bei dir sein könn­te, sind:

  • Kreis­ten mei­ne Ge­dan­ken und Ge­füh­le wäh­rend des Ta­ges häu­fig um mei­nen Part­ner bzw. um mei­ne Part­ne­rin?
  • Hat mich mei­ne Part­ner­schaft als sol­che ziem­lich oft dar­an ge­hin­dert, mich auf mei­ne ei­ge­nen In­ter­es­sen oder auf mein ei­ge­nes Tun zu kon­zen­trie­ren?

Wenn du ei­ne oder bei­de Fra­gen für dich mit ja be­ant­wor­ten kannst, emp­feh­le ich dir mei­nen Ar­ti­kel zu emo­tio­na­ler Ab­hän­gig­keit und da­zu, wel­che Schrit­te zu ih­rer Über­win­dung not­wen­dig sind, so dass du vol­ler Freu­de dein (zu­künf­ti­ges) Be­zie­hungs­le­ben ge­nie­ßen kannst.

 

Bild: Ka­te­ri­na Kni­za­co­vas

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