Zie­le ganz­heit­li­cher pla­nen: Mit Ver­stand und Ge­fühl und 8 Schrit­te-Plan

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Ganz­heit­li­cher pla­nen macht glück­li­cher und er­folg­rei­cher

Oft schei­tern wir mit un­se­ren Zie­len, weil wir ne­ben ei­ner fal­schen Aus­wahl ver­säu­men, un­se­re Zie­le und Vor­ha­ben ganz­heit­li­cher und da­mit uns ge­mä­ßer zu pla­nen. Sie so zu pla­nen, dass die Wahr­schein­lich­keit für Er­folg auf der ei­nen Sei­te und die­je­ni­ge für Frust auf der an­de­ren Sei­te ge­rin­ger wird.

War­um pas­siert das? Weil wir nicht dar­an den­ken, Ver­stand und Ge­fühl in die Pla­nung ein­zu­be­zie­hen. Wenn wir hin­ge­gen öf­ter ganz­heit­li­cher pla­nen wür­den, dürf­ten wir mit ei­nem weit­aus er­folg­rei­che­ren Ab­schluss für un­ser Vor­ha­ben rech­nen. Und vor al­lem mit viel mehr Freu­de be­reits auf dem Weg.

Was im Hin­blick so­wohl auf kon­kre­te Er­fol­ge im Hin­blick auf ei­ne spe­zi­fi­sche Ziel­er­rei­chung als auch im Hin­blick auf ei­ne ba­lan­cier­te und (nach un­se­rem ei­ge­nen Maß­stab) er­folg­rei­che Le­bens­füh­rung im Ge­sam­ten durch­aus von Be­deu­tung ist.

 

Ganzheitlicher planen mit Verstand und Gefühl

 

Ist es Ih­nen nicht auch schon so er­gan­gen?

Hier Ihr Vor­ha­ben, z.B. ei­ne be­ruf­li­che Neu­ori­en­tie­rung, die Ge­stal­tung ei­ner er­fül­len­de­ren Part­ner­schaft oder die Ver­än­de­rung nach­tei­li­ger Ge­wohn­hei­ten. Und dort der Plan. Für Letz­te­ren ha­ben Sie mög­li­cher­wei­se viel Zeit und En­er­gie in­ves­tiert.

Das Pro­blem war nur: Nach ei­ni­ger Zeit hat­ten Sie kei­ne Lust mehr auf die­sen Plan. Die Freu­de kam ab­han­den. Mo­ti­va­ti­on und En­er­gie auch. Zu­erst ließ die alt­be­kann­te Auf­schie­be­ri­tis grü­ßen und ir­gend­wann ver­san­de­te das Gan­ze.

Manch­mal liegt das an ei­ner ein­sei­ti­gen Pla­nung. An ei­nem Plan, der auf ei­ner nur ko­gni­ti­ven Ebe­ne er­stellt wird.

Ge­ra­de lang­fris­ti­ge und mit vie­len Her­aus­for­de­run­gen ge­spick­te Vor­ha­ben las­sen sich je­doch er­folg­rei­cher um­set­zen, wenn be­reits die Pla­nung selbst Ge­füh­le, Fan­ta­sie, In­tui­ti­on in­te­griert. Kurz: wenn die Pla­nung ganz­heit­lich im bes­ten Sin­ne ist und Sie als voll­stän­di­gen und in­di­vi­du­el­len Men­schen ein­be­zieht.

 

Wie funk­tio­niert ei­ne ganz­heit­li­che­re Pla­nung?

Zwar sind vie­le po­pu­lär­wis­sen­schaft­li­che Vor­stel­lun­gen da­von, wo­für un­se­re rech­te und lin­ke Hirn­hälf­te je­weils zu­stän­dig sein sol­len, eher un­wis­sen­schaft­lich. Ich er­wäh­ne das, weil zum Bei­spiel auch im Be­reich des Coa­ching mit­un­ter ar­ge Über­trei­bun­gen und un­zu­läs­si­ge Ver­all­ge­mei­ne­run­gen zum The­ma ver­brei­tet wer­den.

Doch das ist kein Wi­der­spruch zur Er­fah­rung, dass ein Plan, der auf un­ter­schied­li­chen Ebe­nen un­se­res Den­kens, Wahr­neh­mens und Füh­lens ba­siert, das Dran­blei­ben an kom­ple­xe­ren Zie­len er­leich­tert. Wir dann bes­ser durch­hal­ten, weil uns die Freu­de nicht ver­lässt. Wir nicht das Ge­fühl be­kom­men, das Le­ben sei nur noch Pflicht.

Da­her möch­te ich mit Ih­nen ei­ne knapp ge­fass­te An­lei­tung in neun Schrit­ten tei­len, mit der Sie Ihr Ziel ganz­heit­li­cher pla­nen kön­nen. Das dar­in be­schrie­be­ne Vor­ge­hen hat sich be­reits in Be­ra­tun­gen und Coa­chings viel­fach be­währt und kann auch ei­ne für sich un­ter­nom­me­ne Zie­le-Pla­nung enorm be­rei­chern, weil es un­ter­schied­li­che Ver­ar­bei­tungs­ebe­nen ein­be­zieht. Das schließt ja nicht aus, sich – über Schritt 6 hin­aus­ge­hend – mit ei­nem in­ter­es­sier­ten Freund oder Fa­mi­li­en­mit­glied über die Schrit­te zu be­spre­chen, sich mit ei­nem Er­folgs­team dar­über aus­zu­tau­schen oder eben sich im Be­darfs­fall auch pro­fes­sio­nell un­ter­stüt­zen und be­glei­ten zu las­sen. Zum Bei­spiel durch mein E‑­Mail-Coa­ching.

 

8‑­Schrit­te-Plan für ei­ne ganz­heit­li­che­re Pla­nung

 No­tie­ren Sie sich die wich­tigs­ten Be­stand­tei­le Ih­res Vor­ha­bens. Stich­wor­te ge­nü­gen. Es kommt vor al­lem auf die Über­sicht­lich­keit an.

  1. Las­sen Sie sich auf Ih­re in­ne­ren Vor­stel­lungs­wel­ten in Be­zug auf Ihr Ziel ein. Wel­che Bil­der ent­ste­hen vor Ih­rem in­ne­ren Au­ge, wenn Sie an Ihr Ziel den­ken und sich aus­ma­len, dass es Wirk­lich­keit wird? Wel­che Ge­füh­le tau­chen auf?
  2. Über­le­gen Sie, was beim Er­rei­chen Ih­res Ziels miss­lin­gen könn­te. Auch wenn es schwer fällt: Blei­ben Sie da­bei sach­lich und ent­wer­fen Sie kei­ne emo­tio­na­len Ka­ta­stro­phen­sze­na­ri­en.
  3. Ma­len Sie et­was aus dem Steg­reif zu Ih­rem Vor­ha­ben. Es spielt kei­ne Rol­le, ob ein kon­kre­tes Bild da­bei ent­steht oder abs­trak­te For­men. Auch Krit­ze­lei­en sind in Ord­nung.
  4. Er­stel­len Sie ei­ne prä­zi­se Glie­de­rung zu Ih­rem Vor­ha­ben.
  5. Ver­su­chen Sie, ei­ne Per­son Ih­res Ver­trau­ens für Ihr Vor­ha­ben zu ge­win­nen, sie da­mit zu be­geis­tern.
  6. No­tie­ren Sie ers­te kon­kre­te Schrit­te, die Sie auf dem Weg zu Ih­rem Ziel durch­füh­ren.
  7. Stel­len Sie sich vor, wie es sein wird, wenn das Ziel er­reicht ist. Wie wer­den Sie sich füh­len? Was Wenn­wer­den Sie über sich den­ken?
  8. Fin­den Sie ei­nen Slo­gan oder ei­ne Me­ta­pher für Ihr Vor­ha­ben. Oder bei­des.

 

Ich wün­sche Ih­nen ein wei­ses Händ­chen beim Ent­wer­fen ei­nes aus­ge­wo­ge­nen und ganz­heit­li­chen Plans, der Sie lang­fris­tig für Ihr Ziel be­geis­tert! Und der Sie an­mu­tig über Durst­stre­cken ge­lei­tet, mit de­nen Sie frü­her oder spä­ter na­he­zu bei je­dem kom­ple­xe­ren Vor­ha­ben rech­nen dür­fen. Denn da­vor – al­so vor et­wa­igen Durst­stre­cken und mög­li­cher­wei­se auch vor Rück­schlä­gen – wird Sie auch der de­tail­lier­tes­te Plan nicht ganz be­wah­ren kön­nen, wenn er nicht ih­re Be­dürf­nis­se in an­ge­mes­se­ner Wei­se ein­be­zieht.

Ak­tua­li­siert am 6. Ja­nu­ar, 2024 von Ma­nue­la

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