3 gu­te Ge­wohn­hei­ten für ein bes­se­res Le­ben

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Ak­tua­li­siert am 14. Ju­li, 2021 von Ma­nue­la

Gu­te Ge­wohn­hei­ten sind für ein bes­se­res und leich­te­res Le­ben äu­ßerst prak­tisch!

Denn Ge­wohn­hei­ten sind Ver­hal­tens­wei­sen, die wir re­gel­mä­ßig tun, oh­ne dass wir dar­über nach­den­ken müs­sen. Idea­ler­wei­se grün­den sie auf Ent­schei­dun­gen, die wir ein­mal be­wusst ge­trof­fen ha­ben. Be­son­ders wün­schens­wert sind da­bei selbst­ver­ständ­lich sol­che Ge­wohn­hei­ten, die mit un­se­ren Zie­len in Ein­klang ste­hen.:-)

So­weit im Vor­feld.

Im Fol­gen­den möch­te ich 3 gu­te Ge­wohn­hei­ten mit dir tei­len, die aus mei­ner Sicht das Po­ten­zi­al ha­ben, dein Le­ben viel leich­ter und schö­ner zu ma­chen!

Ob­wohl sie un­ter­schied­li­che Vor­tei­le für dich bie­ten, ha­ben sie die wich­ti­ge Ge­mein­sam­keit, dass sie in gu­ter und be­rei­chern­der Wei­se Kon­zen­tra­ti­on und Fo­kus för­dern. Fä­hig­kei­ten, die im­mer schwie­ri­ger und da­bei um­so wich­ti­ger wer­den –  so­wohl für dei­nen be­ruf­li­chen als auch per­sön­li­chen Er­folg!

 

Gu­te Ge­wohn­heit Nr. 1: Setz dir nur 1 Ziel!

Bogenschütze symbolisiert: Fokussiere nur auf 1 Ziel auf einmal.

Die­se ers­te Ge­wohn­heit er­staunt dich viel­leicht: Ge­ra­de, so­fern du schon öf­ter ge­hört hast, dass es wich­tig sei, sich in je­dem Le­bens­be­reich ein Ziel zu set­zen, wun­derst du dich viel­leicht, wenn ich hier sa­ge: Set­ze dir mög­lichst we­nig neue Zie­le. Wäh­le im­mer nur ei­nes, ma­xi­mal zwei.

War­um die­se Emp­feh­lung?

Die Er­fah­rung zeigt, dass die Ver­wirk­li­chung un­se­rer Zie­le oft dar­an schei­tert, dass wir uns zu viel auf ein­mal vor­neh­men. Denn un­se­re Zeit, En­er­gie und vor al­lem auch un­se­re Wil­lens­kraft sind be­grenz­ter, als wir oft glau­ben.

Je mehr Zie­le wir al­so gleich­zei­tig an­ge­hen, des­to we­ni­ger Zeit, En­er­gie und Wil­lens­kraft bleibt für je­des ein­zel­ne Ziel üb­rig. Und dar­aus re­sul­tiert dann lei­der, dass wir län­ger­fris­tig we­der un­se­re Zie­le er­rei­chen noch in ei­nem gu­ten men­ta­len Zu­stand blei­ben.

Doch war­um ten­die­ren wir so oft da­zu, uns zu viel vor­zu­neh­men? War­um glau­ben wir im­mer wie­der, wir könn­ten die­ses und auch noch je­nes Ziel in ei­nem An­lauf er­rei­chen?

 

Manch­mal ist zu­viel Mo­ti­va­ti­on un­ser Feind!

Das hat viel da­mit zu tun, dass wir, wenn wir uns neue Zie­le set­zen, zu Be­ginn enorm mo­ti­viert sind und uns dann gern mal über­schät­zen. So­gar dann, wenn wir gar nicht zu den Men­schen ge­hö­ren, die mit ei­nem über­gro­ßen Selbst­be­wusst­sein aus­ge­stat­tet sind.

Frisch mo­ti­viert stel­len wir uns dann vor, dass wir von jetzt an ein neu­es Le­ben be­gin­nen, in dem wir je­den Tag ei­ne Stun­de frü­her auf­ste­hen, um be­reits mor­gens jog­gen zu ge­hen. Wenn wir zu­rück­kom­men, wer­den wir du­schen und me­di­tie­ren, um dann so ge­stärkt am Schreib­tisch gleich die wich­tigs­te Auf­ga­be des Ta­ges mit fri­schem Schwung hin­ter uns zu brin­gen.

Un­ser Mit­tag­essen be­stü­cken wir na­tür­lich nur mit ge­sun­den Zu­ta­ten. Mitt­wochs und frei­tags freu­en wir uns auf die neue Wei­ter­bil­dung und sind hoch­mo­ti­viert im Hin­blick auf all die in­ter­es­san­ten In­hal­te. Und na­tür­lich sind wir ger­ne be­reit, den Stoff auch an­ge­mes­sen nach­zu­be­rei­ten.

Du ahnst viel­leicht schon, dass die­ses Sze­na­rio wohl nicht lan­ge durch­zu­hal­ten ist. Zu­min­dest nicht, wenn al­les Neue auf ein­mal an­ge­packt wird.

 

Wir un­ter­schät­zen den En­er­gie­be­darf für neue Zie­le

Lei­der ver­ken­nen wir so oft, dass wir für un­se­re Zie­le weit­aus mehr En­er­gie be­nö­ti­gen, als wir uns das zu­erst aus­ma­len.

Auch ich wun­de­re mich im­mer wie­der dar­über, wie­viel En­er­gie und Wil­lens­kraft mich manch­mal schon so schein­ba­re Klei­nig­kei­ten kos­ten, wie et­wa auf die täg­li­che Scho­ko­la­de zu ver­zich­ten oder wirk­lich ei­nen On­line­kurs von An­fang bis En­de mit al­len Übun­gen ab­zu­schlie­ßen.

Ein be­währ­tes Ge­gen­mit­tel da­zu ist, sich mög­lichst im­mer nur ein neu­es Vor­ha­ben oder Ziel vor­zu­neh­men. Lie­ber nur ei­nes und die­ses dann mit gan­zem Fo­kus statt meh­re­re Zie­le nur halb­her­zig, die dann al­le­samt in Pro­zess und Re­sul­tat ent­täu­schend blei­ben.

 

Was pas­siert, wenn du dir zu­viel auf ein­mal vor­nimmst?

Denn, was ne­ben dem Miss­erfolg im Hin­blick auf das Er­geb­nis noch hin­zu­kom­men kann:

Wenn du dir zu viel auf ein­mal vor­nimmst, dich da­mit über­for­derst und mit dei­nem Ziel schei­terst, dann – du kennst das viel­leicht auch – ist die­ser Ge­dan­ke nicht weit:

So ein Mist, klappt eh al­les nicht, dann ist der Rest auch voll­ends egal. Dann lass ich eben das Gan­ze sein und mach nur noch, zu was ich von au­ßen ge­zwun­gen bin oder wor­auf ich ge­ra­de Lust hab.“ Und als Fol­ge dar­aus lässt du dann die gan­ze Ziel­kis­te fah­ren, so dass am En­de nicht mal die Spur ei­nes po­si­ti­ven Er­geb­nis­ses für dich her­aus­kommt. Von Un­zu­frie­den­heit und Frus­tra­ti­on als Be­gleit­erschei­nun­gen mal ganz ab­ge­se­hen.

Na­tür­lich ist nicht ganz aus­ge­schlos­sen, dass du ein Mensch bist, den es we­nig be­ein­träch­tigt, wenn er sehr vie­les nicht er­reicht, was er sich vor­ge­nom­men hat. Der dann trotz­dem vol­ler Freu­de wei­ter macht und nicht als Kon­se­quenz gleich sei­ne gan­zen Zie­le und Plä­ne auf­gibt.

Doch hal­te ich die­se Mög­lich­keit für nicht be­son­ders wahr­schein­lich. Es ent­spricht auch nicht den Er­fah­run­gen, die ich mit Kli­en­ten ma­che.

Des­halb nimm dir lie­ber nur ein Ziel (oder ma­xi­mal zwei Zie­le) auf ein­mal vor.

 

Gu­te Ge­wohn­heit Nr. 2: Eta­blie­re ein für dich ge­eig­ne­tes Selbst- und Zeit­ma­nage­ment!

Zeitmanagement_Pomodoro-Methode

Zeit­ma­nage­ment? Oh, nein!“, hö­re ich dich stöh­nen. Doch kei­ne Sor­ge. Da­mit mei­ne ich kei­ne voll­ge­pack­ten To-Do-Lis­ten und ul­tra­ef­fi­zi­en­tes Ar­bei­ten im an­ge­spann­ten Zeit-ist Geld-Mo­dus. Viel­mehr möch­te ich dir als ei­nen ers­ten Schritt in dein gu­tes Zeit- und Selbst­ma­nage­ment da­zu ra­ten, dass du dir ar­beitsfreie Zei­ten in dei­nem Ka­len­der blockst.

Die Er­fah­rung zeigt näm­lich, dass vie­le von uns sich schwe­rer da­mit tun, aus­rei­chend Er­ho­lungs­zei­ten ein­zu­pla­nen als Zeit für ih­re Auf­ga­ben. Des­halb mein Tipp, insb. wenn du viel von dei­nen Ar­beits­zei­ten selbst be­stimmst: Trag in dei­nen Ka­len­der noch vor den Ar­beits­zei­ten fes­te Er­ho­lungs­stun­den ein.

Was sich au­ßer­dem für Men­schen, die sich gro­ße Tei­le ih­rer Ar­beit selbst struk­tu­rie­ren, viel­fach be­währt, ist ei­ne Zeit­ein­tei­lung, die mög­lichst ein­fach zu be­fol­gen ist, die dar­über hin­aus un­se­re Kon­zen­tra­ti­ons­span­nen nicht über­for­dert. Und die, was nicht zu ver­ach­ten ist, ein wich­ti­ges Ge­gen­mit­tel zu Auf­schie­be­ri­tis und So­cial Me­di­a­ri­tis be­inhal­tet.

 

25-Mi­nu­ten Etap­pen als gu­te Ge­wohn­heit zum En­er­gie­spa­ren

Ei­ne sol­che ver­gleichs­wei­se ein­fa­che und ef­fi­zi­en­te Me­tho­de wä­re bei­spiels­wei­se die Po­mo­do­ro-Me­tho­de.

Hier­bei wer­den Auf­ga­ben in je­weils 25-Mi­nu­ten Etap­pen un­ter­teilt, in de­nen fo­kus­siert und eben idea­ler­wei­se oh­ne Un­ter­bre­chung ge­ar­bei­tet wird. Nach den 25 Mi­nu­ten gibt es ei­ne fünf­mi­nü­ti­ge Pau­se und nach vier 25-Mi­nu­ten-Ab­schnit­ten wird ei­ne Pau­se von 15 bis 20 Mi­nu­ten ein­ge­plant.

Den Na­men hat die Me­tho­de von ei­nem Kü­chen­we­cker in der Form ei­ner To­ma­te, den sich sein Be­grün­der für die 25-Mi­nu­ten-Zeit­ein­hei­ten ge­stellt hat, um in die­sen Zei­ten oh­ne Trö­deln kon­zen­triert zu ar­bei­ten.

Es geht bei die­ser Me­tho­de al­so im Kern dar­um, zwi­schen kon­zen­trier­ter Tä­tig­keit und re­gel­mä­ßi­gen Pau­sen ab­zu­wech­seln. Die re­la­tiv kur­zen Ar­beits­pha­sen sor­gen da­für, dass die in ih­nen fest­ge­leg­ten Auf­ga­ben in über­schau­ba­rer Zeit zu be­wäl­ti­gen sind und es da­her we­ni­ger Über­win­dung kos­tet, mit der Ar­beit an­zu­fan­gen und dar­über hin­aus En­er­gie­fres­ser in Form von stän­di­gen Un­ter­bre­chun­gen und zu lan­gen Ar­beits­pha­sen un­ter­bun­den wer­den.

Ge­ra­de auch Letz­te­res kann sich ziem­lich kon­tra­pro­duk­tiv aus­wir­ken. Vie­le von uns un­ter­schät­zen den ho­hen En­er­gie­ver­lust, wenn wir zu lan­ge am Stück oh­ne Pau­sen ar­bei­ten.

Na­tür­lich zwingt dich kei­ner da­zu, in ab­so­lut je­dem Fall nach 25 Mi­nu­ten Tä­tig­keit auf­zu­hö­ren. Wenn du ge­ra­de in ei­ner Pha­se des Flows bist, kann es durch­aus sinn­voll sein, die­se in an­ge­mes­se­ner Wei­se zu nut­zen. Sinn und Zweck des Gan­zen ist ja ei­ne Er­leich­te­rung für dich und kein stu­res Dik­tat.

Vie­le über­wie­gend ei­gen­stän­dig ar­bei­ten­de Men­schen wis­sen die­se oder auch ei­ne an­de­re Struk­tu­rie­rung ih­res En­er­gie­ma­nage­ment sehr zu schät­zen, da sie ein Be­wusst­sein da­für schafft und wirk­sam dar­in un­ter­stützt, sich je­weils nur auf ei­ne Sa­che zu kon­zen­trie­ren und sich re­gel­mä­ßi­ge Pau­sen zu gön­nen.

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Sen­den

 

Gu­te Ge­wohn­heit Nr. 3: Lies re­gel­mä­ßig gu­te Bü­cher!

Und schließ­lich möch­te ich noch ei­ne drit­te gutBücher lesen als gute Gewohnheite Ge­wohn­heit mit dir tei­len. Sie mag für man­che von uns zwar erst ein­mal nach ei­nem un­nö­ti­gen zeit­li­chen Lu­xus aus­se­hen, da­bei hat sie ei­nen durch­aus auch hand­fes­ten Nut­zen für un­se­re Le­bens­qua­li­tät. Vor al­lem für un­ser geis­ti­ges und men­ta­les Wohl­erge­hen.

Denn wäh­rend wir im In­ter­net vom ei­nen zum an­de­ren sprin­gen und vie­les nur ein biss­chen an­le­sen, kon­zen­trie­ren wir uns beim Le­sen ei­nes Buchs län­ge­re Zeit nur auf ei­ne Sa­che, was sehr gut für un­se­re Kon­zen­tra­ti­ons­fä­hig­keit ist und zu­dem für mehr in­ne­re Ru­he sorgt.

Dar­über hin­aus gibt die Lek­tü­re ei­nes Buchs weit­aus mehr Raum und Ru­he für ei­ge­ne Ge­dan­ken, als wenn wir im In­ter­net sur­fen oder ei­nen Film schau­en.

Des­halb wä­re es ge­ra­de an­ge­sichts un­se­rer mit­un­ter von Hek­tik ge­präg­ten Zeit ein gro­ßer Ver­lust von Le­bens­qua­li­tät und ge­sun­dem Selbst­ma­nage­ment, wenn wir im­mer mehr dar­auf ver­zich­te­ten, Bü­cher zu le­sen, und statt­des­sen nur noch In­fo-Häpp­chen auf die Schnel­le kon­su­mier­ten.

Im An­schluss nur zwei der viel­fäl­ti­gen Vor­teils­be­rei­che, wel­che die­se gu­te Ge­wohn­heit für uns be­reit­hält:

 

In­spi­ra­ti­on und Ho­ri­zont­er­wei­te­rung

Le­sen kann ei­ne gro­ße Quel­le der In­spi­ra­ti­on und der Ho­ri­zont­er­wei­te­rung sein.

Be­geis­ter­te Le­ser wis­sen: Das gilt so­wohl für fik­tio­na­le Li­te­ra­tur als auch für Fach- und Sach­bü­cher. Im­mer lässt sich min­des­tens ei­ne Idee mit­neh­men, die im Klei­ne­ren oder Grö­ße­ren mich und mein Le­ben ver­än­dern kann oder die mir ei­nen schö­nen Im­puls für wei­te­re Ideen gibt. Ganz zu schwei­gen von den Fan­ta­sie­wel­ten, die ganz neue Mög­lich­kei­ten er­ah­nen las­sen und dem Ge­nuss, die kunst­vol­le Spra­che zu be­rei­ten ver­mag.

Wie auch im­mer im Ein­zel­nen: Le­sen er­wei­tert auf viel­fäl­ti­ge Wei­se den Ho­ri­zont und gibt zu­gleich ge­nug Raum für die ei­ge­ne Wei­ter­ent­wick­lung von Ideen und Im­pul­sen.

 

Ei­ne Wohl­tat für Ge­hirn und Geist!

Le­sen hält geis­tig und men­tal fit. Stu­di­en zei­gen, dass Bü­cher­le­ser ten­den­zi­ell ge­sün­der le­ben. Ins­ge­samt be­güns­tigt Le­sen die Ent­wick­lung nicht nur von Ge­hirn und Geist, son­dern för­dert auch un­se­re em­pa­thi­schen Fä­hig­kei­ten. Durch die Lek­tü­re von gu­ten Ro­ma­nen lernst du, dich (noch) bes­ser in an­de­re Men­schen hin­ein­zu­ver­set­zen und er­folg­rei­cher mit ih­nen um­zu­ge­hen.

Wer Bü­cher liest, ak­ti­viert über­dies die­je­ni­gen Be­rei­che des Ge­hirns, die für kri­ti­sches Den­ken und Ar­gu­men­tie­ren zu­stän­dig sind. So wis­sen wir bei­spiels­wei­se, dass Stu­die­ren­de, die gern le­sen, bes­ser in Prü­fun­gen ab­schnei­den, bei de­nen es auf das Ver­ste­hen und Ana­ly­sie­ren von Tex­ten an­kommt oder Dis­kus­si­ons­kom­pe­tenz ge­fragt ist.

Über­haupt scheint sich un­ser Ge­hirn in po­si­ti­ver Wei­se zu ver­än­dern, wenn wir le­sen. Un­se­re Hirn­struk­tu­ren wer­den fle­xi­bler und wir bes­ser dar­in, In­for­ma­tio­nen auf­zu­neh­men, zu ver­ar­bei­ten und zu spei­chern. Das un­ter­stützt nicht nur nach­hal­tig un­se­re Fä­hig­keit zu ler­nen, son­dern ist auch ein ge­wis­ser Schutz­fak­tor vor De­menz bzw. ver­län­gert die Span­ne bis ei­ne sol­che aus­bricht.

Nicht zu­letzt, und die­ser Punkt er­scheint mir be­son­ders wich­tig, sind Bü­cher ein wert­vol­les Kul­tur­gut und Ge­gen­gift in ei­ner mo­der­nen Welt, in der du stän­dig mit teils ziem­lich un­er­heb­li­chen In­for­ma­ti­ons­schnip­seln zu­ge­schüt­tet wirst, die dei­ne wert­vol­le Auf­merk­sam­keit sinn­frei ver­geu­den und dich un­nö­tig men­tal be­las­ten.

 

Wie ent­wi­ckelst du die gu­te Ge­wohn­heit, re­gel­mä­ßig zu le­sen?

Wie gehst du nun am bes­ten vor, wenn du dir an­ge­wöh­nen möch­test, re­gel­mä­ßig Bü­cher zu le­sen? Mit die­sen 3 Tipps dürf­te es dir leicht fal­len:

 

1. Mo­ti­vie­ren­de Aus­wahl

Wäh­le Bü­cher, die dich auch wirk­lich an­spre­chen. Na­tür­lich mei­ne ich da­mit nicht, dass du z.B. je­des Fach­buch in dei­nem Be­reich dar­auf­hin kon­trol­lie­ren sollst, ob du ge­ra­de Lust hast, es zu le­sen, son­dern hier kann es auch ein­fach sinn­voll sein, dich in dei­nem Be­reich fit zu hal­ten. Klar, es wä­re schön, wenn du für dein Ge­biet so viel In­ter­es­se hast, dass du nor­ma­ler­wei­se auch ger­ne dar­über liest. Dir dei­ne Neu­gier be­wahrst. Doch ist das bei die­ser Art der Lek­tü­re nicht das ein­zi­ge Kri­te­ri­um.:-) 

Für an­de­re Bü­cher und um die geht es mir in die­sem Bei­trag vor al­lem, gilt, dass du sie nicht dar­um le­sen soll­test, weil sie an­ge­sagt sind oder weil du viel­leicht mit ei­nem be­stimm­ten Wis­sen glän­zen willst. Son­dern wäh­le für dich sol­che Lek­tü­re, die dich auch an­spricht. Le­sen soll Freu­de be­rei­ten, dich in gu­ter Wei­se bil­den und in­spi­rie­ren und nicht in ers­ter Li­nie auf Pres­ti­ge­ge­winn aus­ge­legt sein.

 

2. Klei­ne Schrit­te

Wenn Bü­cher le­sen für dich zu ei­ner Ge­wohn­heit wer­den soll, die dein Le­ben ver­bes­sert und ver­schö­nert, dann nimm dir vor, je­den Tag zu­min­dest ein biss­chen zu le­sen. Ger­ne an­fangs auch nur ei­ne Vier­tel­stun­de. Die­se Zeit fin­den wir im­mer, auch wenn der All­tag viel for­dert. Ei­ne ge­wis­se Re­gel­mä­ßig­keit ist es­sen­ti­ell, so­fern wir ei­ne neue Ge­wohn­heit ein­füh­ren wol­len.

 

3. Ei­ne fes­te Rou­ti­ne

Am leich­tes­ten ge­lingt die Ein­füh­rung ei­ner neu­en Ge­wohn­heit mit ei­ner fes­ten Rou­ti­ne. So könn­test du bei­spiels­wei­se mit dir selbst ver­ein­ba­ren, je­den Abend vor dem Schla­fen­ge­hen noch ei­ne Vier­tel­stun­de zu le­sen. Oder ei­nen Teil dei­ner Fern­seh­zeit durch Le­se­zeit er­set­zen. Noch leich­ter machst du es dir, wenn du dein Buch an ei­ner für dich gut sicht­ba­ren Stel­le be­reit­legst.

Ich wün­sche dir viel Freu­de und viel Er­folg beim Er­ler­nen neu­er gu­ter Ge­wohn­hei­ten! Vor al­lem von sol­chen, die Kon­zen­tra­ti­on und Fo­kus auf die dir wich­ti­gen Din­ge be­för­dern! Viel­leicht magst du dei­ne Er­fah­run­gen mit dei­nen gu­ten Ge­wohn­hei­ten im Kom­men­tar­be­reich tei­len?

 
Bil­der: pexel2013, He­bi B., das­sel, Da­ri­usz San­kow­ski

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

2 Responses

  1. Lance
    | Antworten

    Ich le­se zur Zeit je­den Abend mit mei­ner Toch­ter 20 Mi­nu­ten in Har­ry Pot­ter. Das hat auf uns bei­de ei­ne wun­der­ba­re Wir­kung für die gan­ze Wo­che. Ich kann den Buch-Tipp wärms­tens wei­ter­emp­feh­len.

    • Manuela
      | Antworten

      Das freut mich sehr! Re­gel­mä­ßi­ges Bü­cher­le­sen mit Kin­dern ist und bleibt ein­fach wert­voll. Vie­len Dank für eu­re schö­ne Er­fah­rung!

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