Ziel pla­nen: Zie­le doch noch auf Fahrt brin­gen! 7 Ba­sics

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Ak­tua­li­siert am 19. Ju­li, 2021 von Ma­nue­la

Ha­ben Sie sich ein grö­ße­res Ziel ge­setzt und be­trach­ten es jetzt schon als ge­schei­tert, weil Sie noch nicht rich­tig Fahrt auf­ge­nom­men ha­ben? Weil Sie, so scheint es zu­min­dest, noch auf der Stel­le tre­ten? Das muss nicht sein. Sie kön­nen auch jetzt noch von der Fri­sche Ih­res Ent­schlus­ses pro­fi­tie­ren.

Wenn Sie ei­nen Plan ha­ben!

 

Kom­ple­xe Zie­le brau­chen ei­nen Plan

Da­mit es kei­ne Miss­ver­ständ­nis­se gibt: Es gibt durch­aus un­ter­schied­li­che Grün­de, war­um es uns nicht ge­lingt, un­se­re Vor­ha­ben zu ver­wirk­li­chen. So kann es et­wa sein, dass wir un­ser Ziel von Din­gen ab­hän­gig ma­chen, die wir nicht selbst in der Hand ha­ben, dass es uns nicht wirk­lich und nach­hal­tig mo­ti­viert und an­de­res mehr.

Doch ge­he ich im Fol­gen­den da­von aus, dass Sie mit gu­ten Grün­den (zu Recht!) stolz dar­auf wa­ren, ein für Sie stim­mi­ges und prin­zi­pi­ell er­reich­ba­res Ziel ge­setzt zu ha­ben, für das Sie auch be­reit sind, wenn es denn sein muss, auch mal ge­wis­se Un­an­nehm­lich­kei­ten auf dem Weg in Kauf zu neh­men.

Im An­schluss die Preis­fra­ge: Ha­ben Sie auch ei­nen Plan ge­macht, wie Sie Ihr Wunsch­ziel er­rei­chen wol­len? Ha­ben Sie über­legt, wel­che Etap­pen auf Ih­rem Weg zu be­werk­stel­li­gen sind? Wel­che Rou­te zum Ziel Sie wäh­len wol­len? Wie Sie Ihr Ziel pla­nen?

 

Plane dein Ziel für deinen Erfolg!

 

Im­mer wie­der er­le­be ich, dass Kli­en­ten des­halb nicht wirk­lich in die Gän­ge kom­men, weil sie gar nicht wis­sen, was ge­nau sie für ihr Ziel un­ter­neh­men sol­len. Was die er­for­der­li­chen Schrit­te und Auf­ga­ben sind. Weil sie kei­nen Plan für ihr Ziel er­stellt ha­ben. Weil sie gar nicht wis­sen, wie sie ihr Ziel er­rei­chen kön­nen.

Das kann nicht sein, den­ken Sie jetzt viel­leicht. Lei­der doch. Viel zu oft schei­tern Zie­le, weil ih­re Durch­füh­rung nicht oder nur sehr ober­fläch­lich ge­plant wird.

Ich ken­ne das mit­un­ter auch von mir selbst: Wie­so ex­tra ei­nen Plan zum Ziel ent­wer­fen und das auch noch schrift­lich. Das ist doch viel zu um­ständ­lich. An­ge­neh­mer er­scheint mir das: Ich über­le­ge mir so un­ge­fähr im Kopf, was für mein Ziel an­fällt, hof­fe das Bes­te und der Rest wird sich schon er­ge­ben.

Die Er­fah­rung zeigt: Lei­der funk­tio­niert das meis­tens nicht. Au­ßer bei ganz klein­tei­li­gen Zie­len. Bei kom­ple­xe­ren Zie­len führt die rei­ne Kopf­denk­me­tho­de viel zu oft zu … – nichts.

Das hat viel da­mit zu tun, dass dann wich­ti­ge Schrit­te leicht über­se­hen wer­den und wir manch­mal gar nicht so ge­nau wis­sen, was als Nächs­tes zu tun ist. Ei­ne an­de­re Sa­che ist die, dass sich oh­ne Plan schnel­ler un­ser Com­mit­ment für das Ziel ab­schwächt bzw. wir schnel­ler be­reit sind auf­zu­ge­ben, wenn der er­hoff­te Er­folg mal et­was län­ger auf sich war­ten lässt.

Wenn Ihr Wunsch­ziel al­so nicht ins Nir­wa­na der all­mäh­lich ver­schwin­den­den Neu­jahrs­wün­sche ein­ge­hen soll, emp­feh­le ich Ih­nen, Ih­ren Weg zum Ziel mög­lichst sorg­fäl­tig und schrift­lich zu pla­nen.

 

Vom Wunsch­ziel zum Plan – 7 Ba­sics, wie Sie Ihr Ziel pla­nen

  • Idea­ler­wei­se neh­men Sie Stift und Pa­pier. Falls Ih­nen das gar nicht zu­sagt, kön­nen Sie na­tür­lich auch ei­ne Text­da­tei ver­wen­den. Das ist aus hirn­phy­sio­lo­gi­schen Grün­den nicht ge­nau­so gut wie hand­schrift­li­ches Auf­schrei­ben, kann je­doch aus prak­ti­schen Er­wä­gun­gen sei­ne Vor­tei­le ha­ben. Doch was auch im­mer Sie vor­zie­hen: Das Wich­tigs­te ist, dass Sie schrift­lich vor­ge­hen und aus­rei­chend Zeit und Kon­zen­tra­ti­on mit­brin­gen.
  • Ma­chen Sie sich Ge­dan­ken dar­über, wie Sie Ihr Ziel um­set­zen wol­len. Da­bei ist es wich­tig, so kon­kret wie mög­lich zu wer­den.
  • Zer­le­gen Sie Ihr Ziel in er­reich­ba­re Teil­zie­le und ach­ten Sie dar­auf, dass de­ren Er­rei­chung auch schon ge­wis­se Er­folgs­er­leb­nis­se mit sich bringt.
  • Fin­den Sie für Ih­re Teil­zie­le die da­zu pas­sen­den Auf­ga­ben. Über­le­gen Sie in die­sem Schritt, was ge­nau Sie tun müs­sen, da­mit Sie Ih­re Teil­zie­le er­rei­chen.
  • Ver­se­hen Sie Ih­re Teil­zie­le und Auf­ga­ben mit Ter­mi­nen bzw. Zeitvor­ga­ben. Ach­ten Sie da­bei dar­auf, dass Sie Ih­re Zei­ten, in de­nen Sie mehr oder nicht so viel En­er­gie ha­ben, in an­ge­mes­se­ner Wei­se ein­set­zen, Puf­fer­zei­ten in­te­grie­ren und na­tür­lich auch auf et­wai­ge Fris­ten von au­ßen.
  • Über­tra­gen Sie wich­ti­ge Ter­mi­ne gleich in Ih­ren Ka­len­der.
  • Be­trach­ten Sie Ih­ren Plan als ver­bind­lich, je­doch nicht als Ge­fäng­nis. Blei­ben Sie of­fen für fri­schen Wind und Über­ra­schun­gen!

 

Ich wün­sche Ih­nen so­viel Sorg­falt wie nö­tig beim Pla­nen und viel Freu­de und Er­folg auf Ih­rer Fahrt zum er­sehn­ten Ziel!

One Response

  1. Daniel
    | Antworten

    Ich fin­de, man muss nicht bis zum neu­en Jahr war­ten um sich Zie­le zu set­zen. Das al­ler­wich­tigs­te, fin­de ich, dass man sei­ne Zie­le mit ei­nem Ge­fühl ver­bin­den kann, so­bald dass da ist, läuft es fast von al­lei­ne. Ei­ne Vi­si­on ge­paart mit dem Ver­lan­gen es auf je­den Fall er­rei­chen zu wol­len sind der Schlü­ßel zum Er­folg. Wer ver­stan­den hat, das Ge­füh­le Nie­mals von Au­ßen be­ein­flusst wer­den kön­nen, dem ste­hen al­le Tü­ren of­fen.

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