Ach, hätte ich mich nur getraut …”, wie Sie mehr Selbst­ver­trauen gewin­nen

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Gehö­ren Sie eher zu den Stil­len im Lande? Wün­schen Sie sich dar­über hin­aus mehr Selbst­ver­trauen und damit mehr Ver­trauen zu sich und Ihren Fähig­kei­ten? Ver­pas­sen Sie durch Ihr gerin­ges Selbst­ver­trauen Chan­cen? Ver­mis­sen Sie öfter ein gesun­des Maß an Leich­tig­keit?

Damit müs­sen Sie sich nicht abfin­den! Sie kön­nen etwas für mehr Selbst­ver­trauen tun! Begin­nen Sie am bes­ten noch heute mit einem ers­ten Schritt. Der erste Schritt ist der wich­tigste, weil Sie mit ihm tat­säch­lich in eine neue Rich­tung vor­sto­ßen. Es kann Ihr Lebens­ge­fühl enorm zum Posi­ti­ven ver­än­dern.

 

 

9 Tipps für mehr Selbst­ver­trauen

 

1. Mehr Selbst­ver­trauen durch Akti­vi­tät

Blei­ben Sie nicht im stil­len Käm­mer­lein hocken. Selbst­ver­trauen bekom­men Sie nur, wenn Sie sich Her­aus­for­de­run­gen stel­len.

Das gilt ganz beson­ders im Berufs­le­ben. Men­schen mit wenig Selbst­ver­trauen neh­men sich vor der oft nur ver­meint­lich stär­ke­ren Kon­kur­renz viel zu oft zurück und ver­pas­sen wich­tige Auf­stiegs­chan­cen. Das mag mit­un­ter ganz bequem sein. Wenn Sie nicht gese­hen wer­den, ris­kie­ren Sie nichts. Doch bezah­len Sie dies län­ger­fris­tig mit dem Preis der Unzu­frie­den­heit und wei­te­ren Zwei­feln an sich selbst.

Selbst­ver­trauen atmet immer aus dem, was wir tun. Und das wie­derum bestimmt, wie wir über uns den­ken. Wenn wir gut über uns und unsere Fähig­kei­ten den­ken, wer­den wir uns wie­derum mehr trauen.

Sie durch­schauen bestimmt, dass so ein posi­ti­ver Kreis­lauf in Gang kommt!

 

 

2. Mehr Selbst­ver­trauen durch Erwei­te­rung Ihrer Gren­zen

Was wir uns zutrauen, ent­schei­det maß­geb­lich dar­über, wie wir han­deln. Das ist grund­sätz­lich auch in Ord­nung und kann Über­for­de­rung ver­hin­dern. Doch geht ein gerin­ges Selbst­ver­trauen oft mit einem über­mäch­ti­gen inne­ren Kri­ti­ker und zu eng gesteck­ten Gren­zen ein­her.

Erst wenn ich Stück für Stück meine Gren­zen erwei­tere, erst wenn ich es wage, die (oft nur schein­bar) vor­ge­ge­be­nen Gren­zen zu über­tre­ten, werde ich mein Selbst­ver­trauen stär­ken. Ver­krie­che ich mich dage­gen in mei­nem Schne­cken­haus, kann ich nie erkun­den und zei­gen, zu was ich fähig bin.

 

 

3. Sie müs­sen nicht per­fekt sein!

Völ­lig zu Recht ach­ten Sie bei Ihrer Arbeit auf gute Qua­li­tät. Doch 100% sind gut genug, manch­mal rei­chen sogar weni­ger. Legen Sie also die Mess­latte nicht auf astro­no­mi­sche Höhen. Hören Sie auf, stets per­fekt sein zu wol­len. Zu hohe Ansprü­che füh­ren nicht nur zu Bur­nout und Co. Sie unter­gra­ben Ihren Glau­ben an Ihre eigene Leis­tungs­fä­hig­keit und sind kei­nes­falls ein Mit­tel, um mehr Selbst­ver­trauen zu erlan­gen.

Zum Bei­spiel scha­den Sie Ihrem Selbst­ver­trauen def­in­tiiv, wenn Sie aus Per­fek­tio­nis­mus Arbei­ten nicht in ange­mes­se­ner Zeit zu Ende brin­gen. Mehr zum Thema Auf­schie­be­ri­tis bei Per­fek­tio­nis­mus in einem eige­nen Bei­trag, weil die­ses Phä­no­men lei­der viel zu oft hart erar­bei­te­ten Erfolg ver­hin­dert und Selbst­ver­trauen aus­höhlt.

 

 

4. Mehr Selbst­ver­trauen durch Feh­ler­to­le­ranz

Gerade Men­schen mit wenig Selbst­ver­trauen haben große Angst davor, Feh­ler zu machen. Doch Feh­ler­ak­zep­tanz ist eine wich­tige Vor­aus­set­zung für mehr Selbst­ver­trauen. Denn wer unter kei­nen Umstän­den bereit ist, Feh­ler zu ris­kie­ren, wagt nie etwas Neues und steht so sich selbst und sei­nem Vor­an­kom­men erfolg­reich im Weg.

Aus­nah­men bestä­ti­gen auch hier die Regel: Natür­lich soll­ten Sie als Ärz­tin oder Pilot keine Risi­ken ein­ge­hen.

Doch in vie­len ande­ren Situa­tio­nen ist der Wunsch nach abso­lu­ter Feh­ler­frei­heit kon­tra­pro­duk­tiv und nimmt Ihnen viel Krea­ti­vi­tät. Und nicht nur für Wis­sen­schaft­ler gilt: Wer bereit ist, aus Feh­lern zu ler­nen, dem bie­ten sie oft wich­tige Impulse zur Wei­ter­ent­wick­lung.

 

 

5. Schauen Sie auf Ihre Erfolge und genie­ßen Sie Kom­pli­mente!

Was auch viel zu oft vor­kommt und wirk­lich schade ist: Men­schen, die geflis­sent­lich ihre Erfolge über­se­hen und sich lie­ber auf ihre Feh­ler fokus­sie­ren. Mit die­ser „Stra­te­gie“ lässt sich Selbst­ver­trauen wir­kungs­voll aus­höh­len.

Damit in gewis­sem Sinne ver­wandt, ist ein ver­que­rer Umgang mit Kom­pli­men­ten. Lobt Sie Ihr Chef: „Frau Mül­ler, da haben Sie eine tolle Kam­pa­gne auf die Beine gestellt!“ Und Sie: „Echt, fin­den Sie das wirk­lich? Wie kom­men Sie dar­auf? Ich fand sie nicht so gelun­gen, weil ….“

Ich glaube, Sie sehen schon, wor­auf ich hin­aus will: Hier fah­ren Sie weit­aus bes­ser, wenn Sie sich ein­fach bedan­ken und sich über das schöne Kom­pli­ment freuen.:-)

Womit wir auch schon beim nächs­ten Punkt sind.

 

 

6. Ent­de­cken Sie Ihre Größe!

Wer wenig Selbst­ver­trauen hat, neigt oft dazu, andere Men­schen für fähi­ger zu hal­ten als sich selbst. Doch das muss kei­nes­wegs der Wirk­lich­keit ent­spre­chen. Man­che Men­schen haben es ein­fach viel bes­ser gelernt als Sie, ihr Licht gehö­rig glän­zen zu las­sen!

Wenn Sie also Ihr Selbst­ver­trauen stär­ken wol­len: Wider­ste­hen Sie unbe­dingt der Ver­su­chung, andere zu über­hö­hen, um sich dann noch klei­ner zu füh­len! Schu­len Sie lie­ber Ihren Blick für die Rea­li­tät. Wenn Ihre Kol­le­gin in einem Bereich bes­ser ist als Sie – prima, schauen Sie, was Sie dar­aus für sich mit­neh­men kön­nen. In einem ande­ren Bereich kann die Kol­le­gin von Ihnen ler­nen.

Ent­wi­ckeln Sie einen Blick für Ihre eigene Größe.

 

 

7. Mehr Selbst­ver­trauen durch ein beherz­tes Nein

Lei­der ten­die­ren Men­schen mit wenig Selbst­ver­trauen oft dazu, sich vor den Kar­ren ande­rer span­nen zu las­sen.

Da gibt es dann die Anfrage, kannst du dies oder jenes für mich erle­di­gen. Nicht sel­ten wer­den dann die eher undank­ba­ren Auf­ga­ben umver­teilt – wie etwa nach Fei­er­abend noch die Stel­lung zu hal­ten oder ein wenig pres­ti­ge­träch­ti­ges (aber dafür umso auf­wän­di­ge­res) Pro­jekt zu über­neh­men.

Bitte ver­ste­hen Sie mich nicht falsch: Ich möchte nicht dazu auf­ru­fen, die Tugend Hilfs­be­reit­schaft durch Ego­is­mus zu erset­zen. Aller­dings sollte es nicht die Angst vor Ableh­nung sein, die Sie und Ihr Tun lei­ten.

Des­halb, wenn Sie an mehr Selbst­ver­trauen inter­es­siert sind: Ler­nen Sie Nein zu sagen, wenn Sie etwas nicht wol­len oder das Gefühl haben, aus­ge­nutzt zu wer­den.

 

 

8. Ste­hen Sie zu Ihren Wün­schen und Zie­len!

Haben Sie sich ange­wöhnt, die Wün­sche der Kol­le­gen oder Freunde mit Ihren eige­nen zu ver­wech­seln oder die Ziele ande­rer Men­schen gene­rell wich­ti­ger zu neh­men als die eige­nen? Falls ja, wird es höchste Zeit, das zu ändern.

Üben Sie daher auch, die Mei­nun­gen und Urteile ande­rer nicht über­zu­be­wer­ten.

Den­ken Sie lie­ber selbst und unab­hän­gig – und ste­hen Sie zu Ihren eige­nen Zie­len.

 

 

9. Sagen Sie Ja zu sich — auch zu Ihren Schwä­chen!

Nie­mand ist ohne Schwä­chen.

Zur Sicher­heit füge ich hinzu: Sie haben ver­mut­lich davon auch nicht mehr als Herr Hinz und Frau Kunz!

Haben Sie den Mut, Ihre Schwä­chen selbst­be­wusst zuzu­ge­ben. Rich­tig dosiert und sofern nicht gerade vor “Fein­den” vor­ge­tra­gen, greift hier eine para­doxe Wir­kung: Es ent­spannt Sie und macht Sie stär­ker.

 

 

10. Zusatz­tipp für mehr Selbst­ver­trauen: Seien Sie sich selbst ein guter Freund🙂

 

 

Ich wün­sche Ihnen viel Mut und Erfolg auf Ihrem eige­nen Weg zu mehr Selbst­ver­trauen!

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