Glück­li­cher wer­den als All­tags-Kunst

Glück­li­cher wer­den als All­tags-Kunst

hat 4 Kommentare

Glück­lich zu leben wünscht jeder­mann; aber die Grund­la­gen erkennt fast nie­mand”

(Seneca: Vom glück­se­li­gen Leben).

Ob der zweite Teil des Zitats in die­ser Zuspit­zung zutrifft oder ob er jemals so zutraf, sei hier ein­mal dahin­ge­stellt. Fakt ist, dass wohl die meis­ten Men­schen den ers­ten Teil für sich unter­schrei­ben wür­den, aber es bei den Grund­la­gen für ein glück­li­che­res Leben bei vie­len von uns noch reich­lich Spiel­raum gibt.

 

Wie glück­lich fühlst du dich?

Wie geht es dir mit die­sem Thema? Bist du meis­tens im gro­ßen und gan­zen glück­lich und zufrie­den oder fühlst du dich rela­tiv oft unglück­lich, ohne dass es an einer ganz bestimm­ten Sache läge, die du ver­än­dern könn­test? Du hast zum Bei­spiel kein Bezie­hungs­pro­blem, das sich nicht durch ein klä­ren­des Gespräch lösen lässt, kei­nen Dau­er­frust im Job als Folge einer unpas­sen­den oder nicht mehr pas­sen­den Berufs­ent­schei­dung und auch kei­nen Part­ner, den du bes­ser an die Luft set­zen soll­test?

Dann erhältst du im Fol­gen­den, wenn du sie als prak­ti­sche Lebens­kunst umsetzt, Impulse, die das Poten­zial haben, dich ein wenig glück­li­cher und zufrie­de­ner zu machen.:-)

Falls du an einer Depres­sion oder einer chro­nisch depres­si­ven Ver­stim­mung (Dys­thy­mie) erkrankt sein soll­test oder einen ent­spre­chen­den Ver­dacht hast, emp­fehle ich dir dar­über hin­aus the­ra­peu­ti­sche Abklä­rung und Hilfe.

 

Glück­li­cher wer­den durch güns­ti­gere Hal­tun­gen

Immer wie­der treffe ich auf Men­schen, die sich weit­aus häu­fi­ger eher unglück­lich als glück­lich füh­len oder deren über­wie­gende Befind­lich­keit eher mau ist, ohne dass sie näher erklä­ren könn­ten, woran das liegt. Manch­mal ergibt sich dann nach eini­gem Nach­fra­gen, dass doch eine bestimmte Sache im Argen liegt, die bear­bei­tet wer­den kann. Doch manch­mal lie­gen die Gründe auch in einem glücks­ver­hin­dern­den Mind­set.

Und weißt du was, damit ste­hen sie abso­lut nicht allein. Viel­mehr habe ich den Ein­druck, dass es zumin­dest hin und wie­der uns allen so geht. Hier ein paar Bei­spiele:

  • Indem wir uns mit ande­ren Men­schen in Berei­chen ver­glei­chen, in denen diese ein­fach viel güns­ti­gere Vor­aus­set­zun­gen haben.
  • Wir ver­schlech­tern unser Befin­den, indem wir unse­ren Blick wie­der ein­mal auf Dinge rich­ten, die nicht oder kaum ver­än­der­bar sind.
  • Indem wir uns maß­los über einen ver­pass­ten Zug ärgern, ohne dass Ter­min­druck besteht. Und dadurch die Gele­gen­heit für einen Spa­zier­gang im nahe gele­ge­nen Park über­se­hen oder für einen Besuch in der gut sor­tier­ten Buch­hand­lung.

 

Wir haben Spiel­räume, um glück­li­cher zu wer­den

Dass wir unse­rem Glück oft selbst im Weg ste­hen ist auf der einen Seite natür­lich bedau­er­lich, auf der ande­ren ist es eine gute Nach­richt. Denn sie beinhal­tet, dass es so nicht blei­ben muss. Ziem­lich oft könn­ten wir mit ein­fa­chen Mit­teln viel glück­li­cher sein, als wir es sind.

Ein ers­ter Schritt dazu wäre etwa der: Indem wir uns jetzt dafür ent­schei­den, von nun an unsere Spiel­räume für ein glück­li­che­res Leben bes­ser zu nut­zen. “Die meis­ten Men­schen sind so glück­lich, wie sie es sich selbst vor­ge­nom­men haben.” Ich glaube an die­sem Satz von Abra­ham Lin­coln ist eini­ges dran.

Ein glück­li­che­res Leben lässt sich auch viel leich­ter rea­li­sie­ren, wenn wir ins­ge­samt mehr auf unsere Gedan­ken und Gefühle ach­ten. Und mehr dar­auf ach­ten, wie wir wahr­neh­men, wie wir etwas inter­pre­tie­ren und wie wir mit ande­ren Men­schen umge­hen.

Auch ein gele­gent­li­ches ehr­li­ches Lächeln soll nicht scha­den. Nicht nur, weil es freund­lich wirkt und Bezie­hun­gen erleich­tert, son­dern weil es dar­über hin­aus uns selbst men­tal und kör­per­lich ent­spannt.

 

Glück­li­cher wer­den nicht auf Knopf­druck, aber mit gutem Wil­len mehr und mehr

Um hier nicht miss­ver­stan­den zu wer­den. Ich behaupte nicht, dass mehr Acht­sam­keit und Bewusst­heit in den genann­ten Berei­chen in jedem Fall und quasi von Zau­ber­hand glück­li­cher machen. Das wäre dann doch der Kom­ple­xi­tät unter­schied­li­cher Fak­to­ren zu wenig Ach­tung geschenkt.

Und doch bleibt wahr, dass das Ken­nen und vor allem Ver­in­ner­li­chen eines glücks­för­der­li­chen Mind­sets in ihrer Wir­kung nicht zu unter­schät­zende und vor allem prin­zi­pi­ell in uns selbst ver­füg­bare Mit­tel für ein glück­li­che­res Leben bereit­stellt. Was dann noch wich­tig ist, ist ihre wie­der­holte, enga­gierte und zugleich beson­nene Anwen­dung bei sich bie­ten­den Gele­gen­hei­ten im All­tag.

Letz­te­res meint auch die Ein­sicht, einen glück­li­che­ren Gemüts­zu­stand nicht auf Teu­fel komm raus erzwin­gen zu kön­nen. Das heißt also, die Sache mit dem Glück und den glücks­för­der­li­chen Hal­tun­gen beherzt ins Rol­len brin­gen, aber ent­spannt und nicht ver­bis­sen.

Klingt ganz schön kom­pli­ziert, magst du jetzt viel­leicht den­ken. Das ist es nicht wirk­lich. Zumin­dest dann nicht, wenn du die fol­gen­den Glücks­boos­ter ver­in­ner­lichst und ein­übst.

Sie hel­fen dei­nem Glücks­emp­fin­den nicht nur auf die Sprünge, son­dern unter­stüt­zen dich vor allem dabei, nach­hal­tig und lang­fris­tig glück­li­cher zu wer­den. Glücks­boos­ter mit Lang­zeit­wir­kung also — und mei­nes Wis­sens ohne Neben­wir­kun­gen.;-)

 

 

Glück­li­cher wer­den mit einem glücks­för­der­li­chen Mind­set — drei Glücks­boos­ter für ein erfüll­te­res Leben

 

Glück­li­cher wer­den – Glücks­boos­ter Nr. 1: Ver­su­che nicht krampf­haft, glück­lich zu wer­den.

Ich hatte es bereits ange­spro­chen. Es ist wich­tig zu ver­ste­hen, dass es oft unglück­li­cher macht, wenn wir ver­su­chen, dem Glück nach­zu­ren­nen. Ein glück­li­cher Gemüts­zu­stand tritt viel eher dann ein, wenn wir uns nicht dar­auf ver­stei­fen, glück­lich sein zu wol­len.

Viel­leicht wun­derst du dich an die­ser Stelle, weil ich wei­ter oben geschrie­ben habe, dass wir selbst etwas für unser Glück tun kön­nen, indem wir uns dafür ent­schei­den, glück­lich sein zu wol­len. Diese mög­li­che Ver­wun­de­rung ver­stehe ich und doch gibt es hier keine sich wider­spre­chen­den Dinge. Die Ent­schei­dung für ein glück­li­che­res Leben ist nicht das Glei­che, wie das Glück erzwin­gen zu wol­len und dar­über das Leben selbst zu ver­ges­sen.

Uns für ein glück­li­che­res Leben ein­set­zen kön­nen wir dage­gen sehr wohl. Und hier­für ist es sehr hilf­reich, glücks­för­der­li­che Hal­tun­gen zu ler­nen und zu pfle­gen. Unter ande­rem eben auch ganz wich­tig die, das Glück nicht erzwin­gen zu wol­len…

 

Glück­li­cher wer­den – Glücks­boos­ter Nr. 2: Bring öfter Flow und innere Frei­heit in dein Leben!

Es hilft dabei, glück­li­cher zu wer­den, wenn wir uns immer öfter ganz auf das kon­zen­trie­ren, was wir gerade tun. Wenn wir ganz in dem auf­ge­hen, wobei wir im jewei­li­gen Moment sind und weni­ger daran den­ken, wie wir uns gerade füh­len, oder wie wir bei ande­ren Men­schen ankom­men.

Diese unsere häu­fige Sorge, dass andere einen schlech­ten Ein­druck von uns bekom­men könn­ten, ist viel zu oft Gegen­stand unfrucht­ba­rer Gedan­ken und ver­hin­dert Glück und Leben­dig­keit. Sie kos­tet Ener­gie, die wir viel sinn­vol­ler in unser Tun inves­tie­ren könn­ten.

 

 

Glück­li­cher wer­den – Glücks­boos­ter Nr. 3: Pflege ein klu­ges Erwar­tungs­ma­nage­ment.

Ins­be­son­dere von eher pes­si­mis­ti­schen Zeit­ge­nos­sen wird uns ja gerne mal ein­ge­schärft: Erwarte nicht zu viel, sonst wirst du nur ent­täuscht. Nur wer nichts erwar­tet, könne auch nicht ent­täuscht wer­den.

Ich weiß jetzt nicht, wie es dir damit geht, aber für mich klingt diese Ein­stel­lung ziem­lich resi­gna­tiv, Lebens­freude sabo­tie­rend und nach lauer Sup­pen­brühe. Wo bleibt da die Begeis­te­rung und Offen­heit für das Leben und für das erfri­schend Außer­ge­wöhn­li­che?

Ich finde, das gehört zu einem leben­di­gen Leben ein­fach dazu! Nicht im Sinne einer Erwar­tung im For­de­rungs­mo­dus so nach dem Motto, wenn das jetzt nicht ein­tritt, dann ist alles Mist, aber doch als Mög­lich­keit! Als Mög­lich­keit und als Chance, deren Ver­wirk­li­chung leich­ter ist, wenn wir bereit dafür sind.

Denn Wün­sche im Hori­zont der Mög­lich­kei­ten wer­den leich­ter wahr als Wün­sche, die wir uns nicht mal zu träu­men erlau­ben. Also habe ruhig Erwar­tun­gen, Träume und ja, auch Vor­freude in Bezug auf das, was mög­li­cher­weise kom­men mag.

Alle­mal ziel­füh­ren­der, als gar nichts zu erwar­ten, erscheint mir die Frage, wie wir damit umge­hen, wenn unsere Erwar­tun­gen ein­mal keine oder eine ganz andere Art der Erfül­lung fin­den, als wir es uns erhofft haben. Sind wir dann ent­täuscht oder gar furcht­bar trau­rig oder sind wir bereit, auch diese Rea­li­tät anzu­neh­men und das Beste aus ihr zu machen?

 

So, das waren die drei Hal­tun­gen, die ich in die­sem Arti­kel etwas aus­führ­li­cher mit dir tei­len wollte. Im Fol­gen­den fin­dest du wei­tere Hal­tun­gen, die zu einem glück­li­che­ren Leben viel bei­tra­gen.

 

 

Sie­ben wei­tere hilf­rei­che Hal­tun­gen mit denen du glück­li­cher wirst

1. Freue dich gerade in schlech­ten Zei­ten über deine Erfolge, auch wenn sie dir klein erschei­nen.

Es mag dir viel­leicht lächer­lich vor­kom­men, wenn du dich zum Bei­spiel dar­über freust, dass du dich am Mor­gen an deine Arbeit gesetzt hast. Aber es tut dir vor allem in schlech­ten Zei­ten gut, dich bewusst dar­über zu freuen und dich dafür laut zu loben.

Übung: Beende jeden Tag mit einem Resü­mee über deine Erfolge. Finde min­des­tens drei. Sie wer­den einem gesun­den Schlaf ganz gewiss för­der­li­cher sein als Grü­be­leien über Miss­ge­schi­cke.

 

2. Kul­ti­viere eine dank­bare Lebens­hal­tung.

Viele Dinge, die wir oft als selbst­ver­ständ­lich erach­ten, sind es nicht. Viel zu sel­ten ver­ge­gen­wär­ti­gen wir uns, wor­über wir dank­bar sein kön­nen:

  • über einen Part­ner, der ver­trau­ens­wür­dig ist
  • am Mor­gen gesund auf­zu­ste­hen
  • für die Hilfe des Kol­le­gen
  • über die rich­tig inter­es­sante Pod­cast­folge auf der Heim­fahrt
  • für ein Dach über dem Kopf

Übung: Über­lege dir vor dem Ein­schla­fen min­des­tens fünf Dinge, für die du an die­sem Tag dank­bar bist.

 

3. Gewöhne dir an, wert­schät­zend mit dir zu reden.

Denk daran, wert­schät­zend mit dir umzu­ge­hen, wert­schät­zend mit dir zu reden. Auch und gerade dann, wenn dir etwas miss­lun­gen ist. Behandle dich stets wie einen guten Freund. Ver­zichte daher kon­se­quent auf her­ab­set­zende Dia­loge mit dir selbst.

 

4. Hilf auch ande­ren, glück­li­cher zu wer­den.

Viel­leicht hat auch dir jemand diese Verse ins Poe­sie­al­bum geschrie­ben. (Bei mir war es der von mir und mei­nen Freun­din­nen umschwärmte Leh­rer in der ers­ten Klasse.) Oder du kennst ihre Bot­schaft in ande­ren Wor­ten:

Willst du glück­lich sein im Leben, trage bei zu ande­rer Glück. Denn die Freude, die wir geben, kehrt ins eigene Herz zurück.“

Aktu­elle Stu­dien bestä­ti­gen diese Ein­sicht.

 

5. Habe eine Vision für dein Leben und für das, was du tust.

Erkenne den über­grei­fen­den Sinn in dei­nem Tun oder gib ihm einen. Habe einen Lebens­sinn. Sinn­ori­en­tie­rung gehört zu den bedeut­sams­ten Fak­to­ren des Glücks. Und ver­giss auch im All­tag deine tiefs­ten Sehn­süchte und Träume nicht. Sie näh­ren deine Seele.

 

6. Lerne, Uner­reich­ba­res los­zu­las­sen.

Setz dir starke, moti­vie­rende Ziele, aber lerne auch, Uner­reich­ba­res los­zu­las­sen. Das kann dich unge­mein befreien.

 

7. Behalte öfter den Fokus im Hier und Jetzt.

Sorge dich weni­ger um die Zukunft. Vie­les kannst du ohne­hin nicht beein­flus­sen. Lebe öfter ganz bewusst im Moment und achte auf seine Mög­lich­kei­ten.

 

Viel­leicht fin­dest du wei­tere Hal­tun­gen, mit denen du bereits dein Leben glück­li­cher gestal­test? Mit wel­chen hast du schon gute Erfah­run­gen gemacht? Teile sie gerne im Kom­men­tar­be­reich am Ende des Bei­trags.

 

 

 

Warum du glück­li­cher wirst, wenn du für dein Glück mehr auf innere Hal­tun­gen setzt

Wenn es dir mit­tels inne­rer Hal­tun­gen nach und nach immer bes­ser gelingt, aus dir selbst her­aus glück­li­cher zu wer­den, indem du zum Bei­spiel den Blick eher auf das Posi­tive lenkst als auf das Nega­tive, Chan­cen erkennst, dich dei­nen Gefüh­len und Gedan­ken nicht ein­fach aus­lie­ferst, dei­nem Leben und Tun ganz bewusst einen Sinn gibst, machst du dich ein gutes Stück weit unab­hän­gi­ger von äuße­ren Ereig­nis­sen und ande­ren Men­schen. Dein Glück hängt dann nicht mehr so stark von Fak­to­ren ab, auf die du wenig bis kei­nen Ein­fluss hast.

Auch so lässt sich Glück zwar nicht erzwin­gen, aber in einem gewis­sen Rah­men sehr wohl gestal­ten — und bes­ser genie­ßen.:-)

 

Glück­li­cher zu wer­den mit einem dafür för­der­li­chen Mind­set ist also eine Kunst, …

  • die dir deine Mög­lich­kei­ten bewusst macht oder sogar neue schafft.
  • ein Aus­druck von Frei­heit und nicht wie viele äußere Lebens­um­stände vor allem dem Zufall geschul­det.
  • die erlernt wer­den kann und damit keine zufäl­lige Glücks­sa­che ist, son­dern ein Bei­trag zu sinn­vol­ler Lebens­kunst.

 

 

Bild: Pixel­wun­der­By­Re­becca

4 Antworten

  1. Jürgen Köster
    | Antworten

    Ich finde, du bringst ziem­lich gut rüber, was es heißt, an sei­ner inne­ren Hal­tung zu arbei­ten und dass es dabei nicht um schnelle Erfolge geht. In die­sem Zusam­men­hang finde ich es sehr gut, dass du als Glücks­boos­ter Nr.1 gleich dar­auf auf­merk­sam machst, dass man Glück nicht erzwin­gen kann und des­halb eben gerade nicht in eine sol­che Zwangs­hal­tung ver­fal­len sollte. Alles Wei­tere gibt dann genau im Kon­text einer solch unver­krampf­ten Hal­tung einen Sinn.

    Beim Glücks­boos­ter Nr. 3 musste ich spon­tan an ein Zitat den­ken, das Albert Ein­stein zuge­schrie­ben wird: “Nur wer von Her­zen nega­tiv denkt, kann posi­tiv über­rascht wer­den.” Sollte Ein­stein das tat­säch­lich gesagt haben, dann war er — so genial er als Phy­si­ker war — sicher kein guter Lebens­be­ra­ter. Deine Hal­tung zum Thema posi­tiv den­ken gefällt mir da wesent­lich bes­ser, wobei man das Ein­stein-Zitat natür­lich durch­aus als einen Kon­tra­punkt zu einer ober­fläch­li­chen posi­tiv-thin­king-Hal­tung sehen kann, die ja tat­säch­lich nicht zu befür­wor­ten ist.

    Bei den fol­gen­den sie­ben Hal­tun­gen fin­det sicher jeder etwas, woran er arbei­ten kann. Ich selbst könnte bei­spiels­weise sicher noch etwas daran arbei­ten, mich auch über Klei­nig­kei­ten zu freuen — also an den Hal­tun­gen 1 und 2.

    Es ist immer wie­der inter­es­sant, deine Bei­träge zu lesen. 🙂

    • Dr. Manuela Sekler
      | Antworten

      Lie­ber Jür­gen,

      herz­li­chen Dank für das Kom­pli­ment und für dei­nen dif­fe­ren­zier­ten Kom­men­tar.
      Schön auch, dass du aus dem Arti­kel etwas für dich mit­neh­men kannst.

      Den Hin­weis auf das Albert Ein­stein zuge­schrie­bene Zitat finde ich sehr inter­es­sant und deine Ein­schät­zung teile ich.
      Ober­fläch­li­ches und zwang­haf­tes posi­ti­ves Den­ken ist wirk­lich nicht zu befür­wor­ten.
      Umso mehr freue ich mich, dass dir meine Hal­tung in die­sem Punkt bes­ser gefällt als die­je­nige im Ein­stein-Zitat.:-)

      Alles Liebe
      Manuela

  2. Luisa
    | Antworten

    Ja, ein “ehr­li­ches Lächeln” zwi­schen­durch, vor ande­ren oder nur für mich, kos­tet so wenig und tut doch so gut.
    Und ja, ich möchte bereit für das “erfri­schend Außer­ge­wöhn­li­che” sein, ohne das Glück erzwin­gen zu wol­len.
    Es gibt so viele kleine Mög­lich­kei­ten dazu, jeden Tag.
    Dafür wün­sche ich mir und allen wache Sinne.
    Luisa

    PS: Mir hilft es auch, am Beginn und Ende des Tages ein paar ruhige Minu­ten auf dem Bal­kon mit Blick in die Natur oder Sterne zu ver­brin­gen. Da habe ich Zeit, all das Erlebte und meine ins­ge­samt doch glück­li­che Lage auf mich wir­ken und sacken zu las­sen.

    • Dr. Manuela Sekler
      | Antworten

      Liebe Luisa,
      vie­len Dank für den schö­nen Kom­men­tar.
      Da geht mir rich­tig das Herz auf.:-)
      Alles Liebe
      Manuela

Ihre Gedanken zu diesem Thema

*